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Internationaler Museumstag lockt

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 16. Mai, warten verschiedene wichtige Geraer Museen mit Sonderausstellungen und -veranstaltungen auf.
Da das Stadtmuseum derzeit noch restauriert wird, lädt es dafür in die Historischen Höhler der Stadt ein. Um 14 Uhr können Kinder bis zu zehn Jahren gemeinsam mit Tatjana Schaff auf Entdeckungsreise in die Geraer Unterwelt gehen und spannenden Märchen, Sagen und Geschichten lausch en.
Ab 15 Uhr haben interessierte Besucher die Möglichkeit, sich durch Ute Heckmann durch die Höhler führen zu lassen. Die kundige Museumsmitarbeiterin wird die seit dem 18. Jahrhundert bestehenden, als Lagerplatz für Gebräu dienenden katakombenartigen Gänge wiederbeleben und zur Geschichte dieser musealen Kostbarkeit Auskunft geben.
Anschließend kann man sich um 16 Uhr in gemütlicher Runde über den Sanierungsstand des Stadtmuseums informieren und die berühmte "Gersche Fettbemme" und ein Höhlerbier genießen.
Das Museum für Naturkunde stellt den Museumstag unter das Motto "Kulturelle Tradition als lebendiges Erbe". Von 10 bis 19 Uhr werden die verschiedensten Aktionen angeboten. So zum Beispiel eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung jeweils um 11, 14 und 15.30 Uhr.
Von 10 bis 13 Uhr beantworten wissenschaftliche Mitarbeiter des Museums, sowie Mitglieder des Fördervereins Gesellschaft von Freunden der Naturwissenschaft "1000 Fragen an die Natur, warum? wieso? weshalb?"
Zwischen 11 und 16 Uhr sind im Foyer des Erdgeschosses zum Thema "Alles über Gewürze" Aktionen für Groß und Klein geplant, wie Bildergestaltung mit Gewürzen und Tests zum Riechen und Schmecken der Gewürze. Außerdem können sich Besucher in der Begegnungsstätte "Vier Jahreszeiten" ab 11 Uhr, zu jeder vollen Stunde, an dem Denkspiel "Tangram" ausprobieren. Schließlich findet um 17 Uhr im Barocksaal ein Konzert statt. Dort werden von dem Trio "CATsessional" von irish bis gypsi verschiedene Folkklänge zum Besten gegeben. Auch der Höhler Nr. 188 ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, dort wird Herr Reinhold, Mitglied des Vereins Geraer Minerialien- und Fossilienfreunde, die in Form und Farbe faszinierenden Minerale vorstellen.
Natürlich können sich die Besucher auch die Geschichte des ehemaligen Handelshauses, das schon bewegte Zeiten überstanden hat, und 1780 als einziges Gebäude innerhalb der Stadtmauern den großen Brand überlebte, während noch neben an die Salvatorkirche zusammenstürzte, vergegenwärtigen.
Im Botanischen Garten können interessierte Besucher die Sonderausstellung "Nationalpark Hainich" erleben. Die Landschaftsarchitektin Helgard Lesniewski wird um 11 Uhr, der Leiter der Fachgruppe Dendrologie Joachim Wittig um 15 Uhr fremdländische und heimische Gehölze, also "Magnolie, Schnurrbaum, Linde", vorstellen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Garten, der 1945 stark beschädigt und danach in jahrelanger Arbeit neugestaltet wurde, mit seinen über 300 Wilpflanzenarten Ostthüringens in nachgebildeten Lebensräumen - z.B. Sumpf-, Wasser- und Gewürzpflanzen unterschiedlichster Art und Herkunft - auf eigene Faust zu erkunden.

( NG/chs, 14.05.2004 )

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