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Ordnungssünder erhalten eine "Rote Karte"

Dass eine weggeworfene Zigarettenkippe dem Verursacher fünf Euro kostet, hat sich vielleicht noch nicht bei allzuvielen herumgesprochen. Für ein nicht beseitigtes Hundehäufchen wie auch für weggeworfene Flaschen, können sogar 35 Euro, verlangt werden. Im Oktober wurde die neue Stadtordnung eingeführt. Der November war die Soft-Einführungsphase, räumte Oberbürgermeister Ralf Rauch ein, nun werde den Unverbesserlichen die Rote Karte gezeigt. Wer also in Zukunft erwischt wird, wenn er die Kippe achtlos wegwirft, das bewusste Häufchen seines Vierbeiners nicht beseitigt oder öffentliche Wege und Plätze zumüllt oder verschmutzt, kann damit rechnen, mit einer Roten Karte verwarnt zu werden. Gerade am Beginn der neuen Regelungen stehe nicht die Ahndung mit Geldbußen im Vordergrund, sondern eher die erzieherische Maßnahme, erklärte der Oberbürgermeister. Die Vorgehensweise entscheiden die Ordnungskräfte selbst. Wem sie die Rote Karte mit dem entsprechenden Symbol zeigen, der ist noch einmal davongekommen. In gravierenden Fällen oder bei wiederholten Verstößen würden allerdings Verwarngelder erhoben oder Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, versicherte Ralf Rauch. Zur Zeit sind acht Stadtinspektoren und zwölf Politessen im Außendienst des Geraer Ordnungsamtes tätig. Vier weitere offene Stellen sollen demnächst besetzt werden. Zusätzlich werden drei Beamtenanwärter für den Vollzugsdienst ausgebildet. Die Kontrollen konzentrieren sich auf das Stadtzentrum und Problembereiche. Eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und den Stadtteilbüros soll die Wirkung der Kontrollen erhöhen. Aber auch für Bürger, die Verstöße gegen die Stadtordnung feststellen, ist das Ordnungsamt wochentags von 7 bis 18 Uhr unter Tel. (0365) 838 4000 erreichbar. Die symbolische Aktion der Roten Karte soll zunächst bis Frühjahr 2004 laufen.

( NG/hs, 12.12.2003 )

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