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Zum Einkaufen in die Geraer Innenstadt

Geras Handelseinrichtungen in der Innenstadt werden von Kunden akzeptiert und bevorzugt. 60 Prozent von ihnen tätigen ihre Einkäufe in der City, rund 18 Prozent sind Berufspendler, 14 Prozent sind Einkaufspendler, und Touristen kommen auch noch hinzu. Das ergab eine Studie von Studenten der Berufsakademie, die sie im Auftrag der Stadt und der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen durchführten. Die Studenten befragen 200 Passanten. In der Analyse ging es auch um Stärken und Schwächen. Sie sollte Informationen darüber liefern, welche Meinungen über Geras Innenstadt vorherrschen und wie Entscheidungen für die künftige Entwicklung beeinflusst werden können. Positiv bewerteten die Befragten die Angebotsvielfalt und die Erreichbarkeit, dagegen erhielten die Parkmöglichkeiten eine schlechte Note. Als Schwächen entschieden sich über die Hälfte der Befragten für die hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt und als weitere Fakt wurden die vielen Baustellen kritisiert. 48 Prozent bemängelten den schlechten Straßenzustand und die Beleuchtung.Als bevorzugte Einkaufsstätten wurden von 48 Prozent die Gera-Arcaden genannt, es folgen mit 19 Prozent das Elsterforum und mit 11 Prozent die Sorge. Wirtschaftsförderer Jan Wabst, der die Studie erläuterte, verwies auch auf die Frage: Was wird in Geras Innenstadt vermisst? Fast ein Viertel sucht demzufolge nach Burger King, es folgen kleine Cafés und Pizza-Hut. In der Geraer Innenstadt würden 28 Prozent der Befragten gern Aldi, 16,2 Prozent Real und 14,4 Prozent Konsum sehen. Generell in Gera werden H & M, Media-Markt und Ikea vermisst. OB Ralf Rauch nannte die Studie aufschlussreich. Verschiedene Wünsche seien jedoch illusorisch, wie beispielsweise die Ansiedlung von Ikea, die bereits mit Chemnitz, Leipzig und nun auch Erfurt ein Dreieck um Gera gelegt hätten. Aber Verhandlungen würden mit der Media-Saturn-Gruppe zur Ansiedlung in der Innenstadt und im zweiten Anlauf an der Autobahn geführt. Mit der Eröffnung des Elsterforums habe der Einzelhandel in der Innenstadt einen großen Aufschwung erlebt. Weniger schön sei der Leerstand vieler Geschäfte auf der Sorge. Da verstehe er die Vermieter nicht, die nicht so flexibel sind, ihre Preise zu verändern und langfristige Mietverträge abzuschließen. Die Läden auf der Sorge hätten Vorrang. "Die Buntheit muss noch her", schätzte er ein. In Aussicht stellte der Oberbürgermeister einen Mitternachtsshopping, der wie die Schwarzbiernacht mit Musik und Kultur angereichert werden soll. Zum Leerstandsproblem mache sich auch die IHK Gedanken, versicherte Jürgen Rolle von der Kammer. Dazu erfolgt ebenfalls eine Untersuchung, in der alle Daten elektronisch erfasst und verwertet werden.

( NG/hs, 05.12.2003 )

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