Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Im Angebot: Rat und Tat für pfiffige Neueinsteiger

Bis Ende August wurden in Ostthüringen 3.700 Gewerbeanmeldungen registriert. Das ist zum Vorjahr eine Steigerung von fünf Prozent. Entgegen dem bundesweiten Trend wagen damit in unserer Region immer mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Um diese erfreuliche Entwicklung fortzusetzen und weiteren Gründungswilligen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, gibt es am Mittwoch, dem 15. Oktober, in Gera den in zwischen schon 6. Ostthüringer Existenzgründer- undJungunternehmertag. Erstmalig organisieren die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen (IHK), die Handwerkskammer für Ostthüringen sowie die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen (GFAW) die bewährte Veranstaltung gemeinsam als kostenlose Chance für Interessenten, an nur einem Tag im IHK-Bildungszentrum kompetente Ansprechpartner für alle Sachfragen zur Gründung sowie Festigung einer Existenz aus einer Hand zu bekommen. Die Einbeziehung der landeseigenen GFAW ermöglicht es, mit den arbeitsmarktpolitischen Förderprogrammen nicht an der Wirtschaft vorbei, sondern mit ihr gemeinsam wirksam zu werden. Das dürfte auch einer der Gründe dafür sein, warum sich Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus bereit erklärte, als Schirmherr des Existenzgründertages tätig zu sein. Wie die IHK-Pressesprecherin Evelin Barth Neues Gera mitteilte, stehen im Zentrum der "Gründerbörse" individuelle Beratungen für die Besucher an über 40 Ständen. Die Palette der Themen ist weit gefächert. Sie reicht von Ansiedlungsmöglichkeiten über Förderprogramme bis zu Patent- und Marktrecherchen. Mit von der Partie ist wieder die Gründerwerkstatt StartUP. Fachleute der Sparkasse Gera-Greiz helfen, einen Geschäftsplan aufzustellen - wichtig für die Gespräche mit Banken!Die Chancen, aber auch die Risiken einer Selbständigkeit werden in fünf Seminaren erörtert. Zwei Podiumsdiskussionen runden das Angebot ab. Hier werden u.a. erfolgreiche Existenzgründer Rede und Antwort stehen. Das dürfte Jungunternehmer neugierig machen. Natürlich umfassen die vertrauensvollen Gespräche an den Ständen der IHK und der Handwerkskammer die gesamte Bandbreite für eine Unternehmensgründung. Dazu zählen die Rechtsform, das Prozedere der Anmeldung, die Finanzierung des Unternehmens, die Rentabilitätsvorschau, soziale Absicherung und das Anzapfen von Fördertöpfen. Nicht zuletzt informieren beide Kammern auch über das breite Angebot an Existenzgründerseminaren und über den Existenzgründerpass. So hat die IHK im vergangenen Jahr 2.300 solche Pässe vergeben können. In diesem Jahr bis Ende September haben sich bereits 2.500 Interessenten das Bonusheft geholt. Übrigens: Die meisten Neueinsteiger (62 Prozent) gibt es im Bereich Dienstleistungen, im verarbeitenden Gewerbe dagegen nur 3,5 Prozent.

( Harald Baumann, 10.10.2003 )

zurück