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Geras 6. Gewerbegebiet nimmt jetzt Gestalt an

Ein wichtiger Tag für Geras wirtschaftliches Vorankommen und ein Ereignis quasi im Doppelpack: Soeben erfolgte der feierliche erste Spatenstich für das Industriegebiet Langenberg und gleichzeitig Grundsteinlegung für einen Neubau der Firma STAHLO. Mit anderen Worten: Auf einer insgesamt 40 Hektar großen Industriebrache (bis 1994 vor allemvon der Wema UNION geprägt) nimmt Geras Gewerbegebiet an derSiemensstraße Gestalt an. Das Areal Nord ist das sechste und bislanggrößte Gewerbegebiet seit der Wende. Oberbürgermeister Ralf Rauch begrüßte mit Genugtuung zur symbolischen Prozedur Thüringens Finanzministerin Birgit Diezel und die Chefs derhier in den nächsten Jahren investierenden Firmen: Friedhelm Loh von der LOH-Gruppe, Johann Bögl von der Firma Max Bögl und Gerhard Stohl von der Firma Maschinenservice Gera (MSG). Die Ostthüringer Wirtschaftsfördergesellschaft als Projektsteuerer und die Stadt Gera rechnen mit einem Investaufwand von insgesamt 17,5 Millionen Euro. Vom Land fließen beträchtliche Fördermittel in das Projekt, bei dem sich Gera die Ansiedlung weiterer Unternehmen erhofft. Dazu will die Stadt für das sich in exellenter Lage direkt an der A 4 befindliche Areal zubestehende Schienenanbindung sanieren. Aufwand dafür: 1,5 Millionen Euro. Birgit Diezel fand in der Runde einhellige Zustimmung, als sie betonte, wie wichtig es sei, dass auch in Ostthüringen und besonders in Gera etwas geschieht. Die ehe dem ausgeprägte Industriestadt müsse mit Hilfedes Landes trotz knapper Kassen wieder Industriestandort werden. Dazu sei Partnerschaft gefragt. So sei es erstmals gelungen, die Vorfinanzierung zu sichern. Und es sei wichtig gewesen, dass der Stadtrat rasche Entscheidungen getroffen hat. Die LOH-Gruppe, die schon seit zehn Jahren durch das Rittal-Werk Bad Köstritz präsent ist, will mit der Grundsteinlegung ein deutliches Zeichen gegen den allgemeinen wirtschaftlichen Trend setzen. Auf fast 60.000 Quadratmetern Fläche plant STAHLO ein modernes Stahlhandels Servicezentrum (STARCON) zu errichten und dafür rund 15 Millionen Eurozu investieren (1. Abschnitt 3,12 Millionen). Baubeginn soll spätestens September und Fertigstellung Frühjahr 2004 sein. Die LOH-Gruppe stellt ihre Aktivitäten 2003 unter das vielversprechende Motto "Erfolg durch neue Power". Den größten Flächenanteil beansprucht die schon seit 1991 an der Siemensstraße auf dem Gelände des ehemaligen Plattenwerkes etabliert Firma Max Bögl. Das Unternehmen wird für 9,4 Millionen Euro Investitionen vornehmen. Es will vor allem künftigen Ansiedlern als Dienstleister zur Verfügung stehen. So baut Bögl auch für die LOH-Gruppe. Im Becher der Freude als Wermutstropfen: Mit dem Gesamtprojekt entsteht vorerst leider keine ins Gewicht fallende Anzahl neuer Arbeitsplätze.

( Harald Baumann, 11.07.2003 )

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