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Donnergrollen am Theater-open-air-Himmel unerwünscht

Die Großwetterlage lüsst auf ein Hoch am Wochenende hoffen. Das freut die Organisatoren und alle Akteure des Open-air-Spektakels "Alles Theater". Obwohl Petrus mit unter auch ganz schön Theater macht, die Wolken schiebt wie Kulissen und mit großem Getöse mitmischen will, soller das für dieses Wochenende lieber bleiben lassen. Auch, wenn Künstler und alle Mitwirkenden mit ihrem Publikum durch dick und dünn gehen, wäre allzuviel Nass ungesund und ließe die Stimmung ganz schön sinken. Hoffen wir also auf Sonnenschein und laue Sommernüchte. Die 12. Auflage von "Alles Theater" setzt auf Bewührtes und auch ein paar Neuheiten. Bewührt, dass es international zugeht, dass den Güsten Phantasievolles und vor allem Unterhaltendes geboten wird. Zu den bekanntesten Literaturgestalten gehört wohl Cervantes‘ Don Qijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, der mit seinem Pferd Rosinante und seinem Diener Sancho Pansa um die Gunst von seiner angebeteten Dulcinea bettelt. Dass er nun leibhaftig vor uns steht und im Küchengarten mit der Riesenwindmühle kümpft, dazu von Musik und Feuerwerk begleitet wird, dürfte einmalig sein. Präsentiert wird das Spektakel von Tetro Nucleoaus Ferrara (Italien) am Sonnabend, 28. Juni, ab 22 Uhr. Frankreich lässt die Riesenspinnen los, und die USA kommen mit einer sensationellen Electro-Gothic-Formation.Aber natürlich hat auch Deutschland eine Menge außergewöhnlicher Künstler zu bieten, die so recht in das Flair dieses Theaterfestivals unter freiem Himmel passen. Bewährt hat sich dabei auch, dass neben Theaterleuten und professionellen Künstlern Mitwirkende aus der Region zum Gelingen beitragen. Was zum Beispiel das Schwarze Theater der Lebenshilfe aus dem Nichts auftauchen läßt, ist unwahrscheinlich: Hände, Stäbe, Kugeln schweben, sogar Beine laufen die Wände hoch. Da kann man wirklich nur staunen, was sich diese jungen Leute ausdenken. Die Theaterwerkstatt, der Tanzkreis Brillant, das Tanzstudio new line, das Jugendtanzorchester, das Percussionsensemble der Musikschule und weiterebeweisen, dass viel Übung Jugendliche und Freizeitkünstler zu Meistern machen. Festgehalten wird an den Eintrittspreisen. "Sie sind wie immerfamilien freundlich", darauf legt der amtierende Kulturamtsleiter Peter Beyer großen Wert. Die Familienkarte für zwei Erwachsene und jede MengeKinder kostet 13 Euro, die Tageskarte 6 Euro.Neu sind die verstärkten Aktionen im Stadtzentrum und in denGera-Arcaden, ein neuer Partner von "Alles Theater". Nicht nur, dass diejenigen, die eine Eintrittskarte in den Arcaden kaufen, hier auchkostenlos parken dürfen, und die Geschäfte, wie auch in der gesamtenInnenstadt am Sonntag, 29. Juni, von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben,sondern es gibt auch eine ganze Menge Aktionen, die die Güste auf dasgroße Spektakel im Küchengarten einstimmen. Die Riesenspinnen fangenbereits am Freitag, ab 15 Uhr im Stadtzentrum und den Gera-Arcaden an, zu krabbeln. Kindernachmittag ist sonnabends ab 15 Uhr und sonntags ab 13 Uhr angesagt. Am Sonntag sind außerdem in dem Einkaufszentrum der Contryman (14 und 16 Uhr), die Trommelgruppe AfroPuls (14 Uhr) und das Puppentheater (15 und 17 Uhr) zu erleben. Nicht zu vergessen, einen "Blick hinter die Kulissen" in den Arcaden zu werfen, eine Ausstellung, die Theaterarbeitsplütze und Bühnenbildmodelle zeigt. Bleibt zu hoffen, dass sich bei all diesem Spektakel der Wettergott mit seinem zurückhält und uns kein Nass von oben liefert.

( Helga Schubert, 27.06.2003 )

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