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Dorna feiert sein 675-jähriges Bestehen

Am 13. April 1333 stellen Heinrich, Vogt von Plauen, Russe genannt, undHeinrich der Ältere, Vogt aus Gera, eine Urkunde aus, die genau 675 Jahre später wieder ins Gespräch kommt, weil sie sich auf ein Ereignisvon 1328 bezieht. Damit ist die erste urkundlich belegte Erwähnung Dornas festgeschrieben. Grund genug, mit einer Festwoche dieses Jubiläums zu gedenken. Genau 366 Einwohner wohnen in den 111 Gebäuden des heutigen Stadtteiles, der eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Genau genommen beginnt die Historie schon 5000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Damals siedelten sich die Linienbandkeramiker auf dem Flurstück Baumgarten an. Vielfältige Funde - die umfangreichsten in Ostthüringen - zeugen nochheute davon und trugen bei großen Ausstellungen den Namen Dornas weitüber Thüringens Grenzen hinaus. 1952 wird Dorna gemeinsam mit Negis als Ortsteil der Gemeinde Röpsen angeschlossen und kommt am 1. Juli 1994 zur Stadt Gera. Genau sechseinhalb Kilometer ist das Dornaer Dorfzentrum vom Geraer Puschkinplatz entfernt. Nahe also der Großstadt - und doch eine dörfliche Idylle, die für viele Geraer zum neuen Wohnort wurde, überwiegend angesiedelt im Viertel "Schanze". "Schön wohnt es sich beiuns", das jedenfalls meint der Heimatchronist Wolfgang Hartick, dergmeinsam mit weiteren Mitgliedern des Heimatverreins eine Chronikerarbeitet hat. Sie gibt es in Broschürenform während der Festwocheerstmals zu kaufen.Einen Kindergarten gibt es ebenfalls, Einkaufsmöglichkeiten und eine Buslinie nach Gera, eine Reihe von Vereinen und eine Gaststätte. AllesZentren, in denen seit dem Jahreswechsel fleißig an der Vorbereitung derFestwoche gearbeitet wurde. Es gibt mehr Mitwirkende als das Dorf Einwohner hat. Vielleicht auch ein Symbol, daß man mit den Bewohnern deranderen Ortsteile gut auskommt. Ortsbürgermeisterin Ines Gerhardt will sich nicht gern in die Kartensehen lassen, wenn es um den Festumzug geht. Viele Bilder soll es geben, Musik und auch Spaß. Mit dabei sein werden Oberbürgermeister Ralf Rauch- er hat in Dorna gelernt - und Superintendentin Schaller. Überhaupt: Die Kirchgemeinde ist und bleibt ein zentraler Platz, auch wenn sich das Gebäude der Kirche in einem beklagenswerten Zustandbefindet, obwohl schon vieles zu seiner Sicherung getan wurde. ZurDornaer Kirche gehört auch ein Ende des 15. Jahrhunderts geschaffener wertvoller spätromanischer Altar-Aufsatz, der gründlich restauriertworden ist und sich seit Mitte der 90-er Jahre in der LangenbergerKirche befindet. Aus Sicherheitsgründen. Die Dornaer würden es gern sehen, wenn er bald wieder seinen angestammten Platz einnehmen könnte. Zurück zur Feier: Eine hübsche Medaille aus Dornaer Ton wird es geben,eine neue Ansichtskarte und die liebevoll gemachte Chronik 1328 - 2003. Dorna lädt seine Besucher herzlich ein!

( NG/ert, 09.05.2003 )

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