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Ein Familienbetrieb mit langer Tradition

Gärtnermeister Gustav Eismann gründete 1903 in der Langenberger Waldgasse eine Gärtnerei, in der vorwiegend Gemüse wie Gurken, Salat, Blumenkohl, Tomaten, Petersilie, aber auch Erdbeeren und verschiedene Zierpflanzen angebaut wurden. Die Jungpflanzen wurden in Frühbeetkästen herangezogen, auf den Feldern ausgepflanzt und geerntet. Das frische Gemüse und alle anderen Produkte wurden sowohl in der Gärtnerei zum Verkauf angeboten als auch per Handwagen bzw. später Pferdewagen auf den Geraer Wochenmarkt gefahren. Nach mehreren Überschwemmungen durch Hochwasser im angrenzenden Schoßbach entschloss sich Gustav Eismann, den Firmenstandort zuwechseln. Die Gärtnerei wurde 1929 am heutigen Standort in der Eisenberger Straße 59 neu errichtet. Auch der 18-jährige Sohn Georgarbeitete inzwischen mit. Außer der Gemüse- und Zierpflanzenproduktionbetrieb man in dem Familienunternehmen auch Kranzbinderei. Der Krieg ging auch an der Gärtenrei nicht spurlos vorüber, Gewächshäuser und Nebengebäude wurden zerstört. Zusätzlich mussten Kühe, Ziegen, Schweine und Hühner gehalten werden, um das damals auferlegte "Soll" zu schaffen. Mit unermüdlicher Arbeit wurden diese schwierigen Jahre gemeistert. Georg Eismann absolvierte die Meisterprüfung und bemühte sich sehr umständige Erneuerung und Erweiterung der Anbauflächen unter Glas. Auch Helga und Klaus, seine Kinder, arbeiteten im Gartenbaubetrieb mit. Die folgenden Jahre in der DDR waren von vielen Schwierigkeiten geprägt. So stellte die Belieferung von Heizmaterial wie Koks und die Beschaffung von Düngern, Glas, Tontöpfen, Ersatzteilen und Bodenbearbeitungsgeräten oftmals ein großes Problem dar. Verkauft wurde nach wie vor in der Gärtenrei und große Teile der Gemüse- und Zierpflanzenproduktion wurden an Blumengeschäfte und Markthändler geliefert. Sohn Klaus absolvierte die Gärtnermeisterprüfung, TochterHelga übernahm die floristischen Arbeiten. Klaus Eismann übernahm die Gärtnerei 1980. Mit der Wende machten sich viele Veränderungen notwendig. Zunächst wurden eine Verkaufsstelle in der Gärtnerei und ein kleiner Verkaufsstand am Geraer Hauptbahnhof eingerichtet. Die Gärtnerei selbst wurde mit moderner Technik und neuen, größeren Gewächshäusern ausgestattet. Seit dem plötzlichen Tod von Klaus Eismann 1995 führen Ehefrau Erika und die Töchter Konstanze (Gärtnermeisterin) und Silke (Floristmeisterin) den Betrieb weiter. Helga Eismann steht mit ihren langjährigen Erfahrungen beratend zur Seite. Unterdessen wurden aus den kleinen Verkaufsstellen zwei Floristikfachgeschäfte (Eisenberger Straße 59 und Bahnhofstraße 11), in denen Floristik, Hochzeits- und Trauerfloristik sowie Topf- und Blühpflanzen angeboten werden. Schnittblumen und Topfpflanzen, werden ganzjährig in der Gärtnerei produziert, eine große Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen sowie Gemüsepflanzen dominieren die Frühjahrsproduktion.

( 25.04.2003 )

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