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Das "Spatzennest" kann bald bezogen werden

Endlich konnte am 16. April das Richtfest der neuen Kindertagesstätte des Volkssolidarität Kreisverbandes Gera gefeiert werden. Zahlreiche junge Familien und vor allem viele Kinder kamen in die Ruckdeschelstrasse 71, um den ersten Bauabschnitt des "Spatzennestes" zu beenden und den nächsten einzuleiten.
Die Feierstunde begann mit dem Einzug von über 35 aufgeregten Kindern aus der hinter dem Neubau befindlichen Kindertagesstätte "Drei Birken". Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen hatten sie seit der Grundsteinlegung vor mehr als vier Monaten Tag für Tag den Baufortschritt mit Spannung beobachtet. Sie waren nun sogar zu eigenen kleinen Bauherren geworden, indem sie an einem selbstgebasteleten Modell die Zeremonie des Richtkranzsetzens nachspielten.
Der echte Richtkranz wurde anschließend von der Zimmerer-Firma Höfer gesetzt, ganz traditionell mit Richtspruch und Sektumtrunk auf dem Dach.
Die Kinder hatten ein kleines Ständchen vorbereitet und gaben ganz ohne Hilfe ihren eigenen Richtspruch zum besten. An-schließend ließen alle einen Luftballon steigen, damit ganz Gera ihre Freude sehen konnte.
Nun kamen auch die echten Bauherren zu Wort. Die Geschäftsführerin des Volkssolidarität-Kreisverbandes Gera, Margit Jung, informierte über das große Projekt. Bisher mit 14 Kindertagesstätten im Landkreis und zehn allein in Gera vertreten, ist der Kreisverband vor allem stolz, für das "Spatzennest" nicht ausschließlich Mieter, sondern erstmals für ein Neubauprojekt Bauherr zu sein.
Die mit 1,9 Millionen Euro geplante Maßnahme wird mit 500.000 Euro Fördermitteln vom Freistaat Thüringen unterstützt.
Noch bis September diesen Jahres soll der großzügige Neubau fertiggestellt werden. Bisher liegt der Bauablauf auch gut in der Zeit.

Die ursprünglich für zehn Gruppen geplante Einrichtung sei fast schon wieder zu klein, so Margit Jung. Der Bedarf an Kindergartenplätzen im Einzugsgebiet Zwötzen wurde wohl etwas falsch eingeschätzt. Die Einrichtung kann sich schon jetzt kaum vor Anmeldungen retten. Für das kommende Kindergartenjahr sind schon 193 Anmeldungen eingegangen.
Die Lage des "Spatzennestes" ist wirklich ideal. Die Bus- und Strassenbahnhaltestelle direkt vor der Nase haben die vielen jungen Zwötzener Familien eine optimale Anbindung. Direkt an der Elster gelegen, ist die Kindertagesstätte bestens geeignet für ausgiebige Spaziergänge. Außerdem begünstigen auch der große Garten und die zahlreichen Terrassen die Bewegung an der frischen Luft. Die vielen Fenster sorgen für viel Licht und einen schönen Ausblick.
Margit Jung war dieser Aspekt besonders wichtig, und sie betonte in diesem Zuge das ideenreiche Engagement des Designers Winfried Wunderlich, der die Ausstattungsplanung des Projektes übernommen hat und des Geraer Künstlers Professor Rolf F. Müller, der das Logo für das "Spatzennest" entwarf.
Zehn Gruppen- und zwei Mehrzweckräume bieten bald ausreichend Platz für nun schon zwölf geplante Gruppen. In der zweiten Ebene des Gebäudes sollen die Personalräume für die 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen untergebracht sein. Schon im September können dann voraussichtlich die Mädchen und Jungen der alten Kindertagesstätte "Drei Birken" in ihr neues Heim umziehen. Die bestehenden Gruppen mit ihren Erzieherinnen sollen erhalten bleiben. Der alte Gebäudekomplex wird auch weiterhin genutzt werden. Hier sollen vor allem die Funktionsräume für Sport, Kreativität und Film ihren Platz haben.
Für das erste Einrichtungsstück und erste Spielzeug ist auch schon gesorgt, denn im Namen von Finanzministerin Birgit Dietzel und von der Firma Buschendorf & Einsle, die für den Rohbau verantwortlich ist, bekamen die Kinder Geschenke überreicht.
Margit Jung freut sich über den großen Zuspruch, schließlich gehöre den Kindern die Zukunft und dafür bräuchten sie die besten Bedingungen. Sie hofft, dass der Volkssolidarität Kreisverband Gera mit diesem Projekt einen großen Schritt dahin gemacht hat.

( Christine Schimmel, 23.04.2004 )

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