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Historische Ansichten eines Jahrhunderts

Der Geraer Heimatforscher und Sammler Eckhard Müller zeigt in der Ausstellung Stiche, Lithographien, Fotos und Bilddokumente, die einen kleinen Querschnitt durch einen Sammlungsbestand der Jahre zwischen 1830 bis etwa 1930 wiedergeben. Diesmal unterliegt die Ausstellung keiner besonderen Spezifik. Es sind Bilder und Ansichten einer Stadt zu sehen, die sich vor allem mit Beginn der Gründerzeit bis um 1900 zu einer bedeutenden und wohlhabenden Industriestadt entwickelte.
Der Ausstellungsbesucher wird u. a. auch sehr seltene Lithographische Arbeiten wiederfinden, wie z. B. die beiden Ausgaben der "Geraer Rose" um 1867/1870 (mit 26 Ansichten Gera und Umgebung, Verlag Eugen Köhler), in der Lithographie und Steindruckerei von C. Bollmann, Gera, hergestellt. Auch den "Geraer Fächer" (Gera und Umgebung), eine kleine Lithographische Kostbarkeit mit 51 farbigen Ansichten, ebenfalls in der Lithographischen Kunst-Anstalt von Carl Bollmann um 1900 hergestellt, kann der Besucher bewundern.
Das Foto zeigt den bekannten Geraer Gasthof "Reussischer Hof" am Brühl. Er befand sich in der Neustadt in unmittelbarer Nachbarschaft der Angermühle, also in der Nähe des heutigen Stadtmuseums. Der erste bekannte Name dieses Gasthofes war "Zum güldenen Ring". Eine erste Erwähnung findet dieser Name im Jahre 1487. Später hieß er "Gasthof zum Grünebaum" bis 1833.
Bis zum Abriss 1889/90 (Ursache war der Bau der Rudolf-Ferber-Straße) trug der Gasthof den Namen "Reussischer Hof". Viele Persönlichkeiten übernachteten hier, z. B. der preußische König Wilhelm III. und seine Gemahlin Königin Luise, auch der bayerische König Maximilian oder auch Johann Wolfgang von Goethe waren im "Reussischen Hof" Gäste.
Lassen Sie sich überraschen bei einer Entdeckungstour mit vielen interessanten Ansichten durch das historische Gera. Die Ausstellung wird am 11. Mai, 18.30 Uhr, eröffnet.

( 16.04.2004 )

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