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Das neue Hofwiesenbad - turnier- und familienfreundlich

Hinein ins kühle Nass! Das konnten zur feierlichen Eröffnung des Hofwiesenbades in dieser Woche zumindestens die Schwimmer und Schwimmerinnen des Schwimmsportvereins und die Kanuten von TSG Zwötzen für sich in Anspruch nehmen. Die Einwohner dagegen können zum ersten Mal am 4. August die Vorzüge der neuen Sport- und Freizeiteinrichtung genießen. Bis dahin wird ein Probebetrieb durchgeführt. Ausgewählte Besuchergruppen werden die Funktion der Anlage, die ein hochkomplizierter technischer Apparat ist, testen, und Mängel können dann noch schnell behoben werden.
Zur Eröffnung erinnerte Oberbürgermeister Ralf Rauch an die ersten Planungsansätze zum Umbau der ehemaligen Schwimmsporthalle, die bis ins Jahr 1991 reichen. Da die Finanzierung das Hauptproblem gewesen war, sei erst durch die Ausschreibung zur Privatfinanzierung 1999 der Startschuss zur Sanierung möglich gewesen. Der Oberbürgermeister dankte dem Hauptauftragnehmer Dy-ckerhoff & Widmann AG (Dywidag) und den vielen Unternehmen und Gewerbebetrieben aus der Region, die das Hofwiesenbad wettkampfgerecht, internationalem Höchstniveau entsprechend, aber auch familienfreundlich und mit behindertengerechten Zugängen gebaut haben. Das neue Bad biete viele Möglichkeiten für Sport und Spaß. Die alte Schwimmsporthalle, die 1974 errichtet worden war, wurde jährlich von 250 000 Menschen aufgesucht. Er hoffe, dass das Hofwiesenbad von mindestens genauso viel Besuchern genutzt wird und dass auch der Leistungssport einen neuen Auftrieb erhält.
Aufschwung für den gesamten Thüringer Sport verspricht sich Thüringens Minister für Soziales und Gesundheit Dr. Frank-Michael Pietzsch. Schließlich sei Gera auch das Landesmeisterschaftszentrum für Wasserspringen. Er lobte das Engagement der Stadt, die fast 10 Millionen Mark für den Bau aufbrachte. Rund 21 Millionen Mark seien an Fördermittel von Land und Bund geflossen. Der Minister verwies auf die Bundesgartenschau, in dessen Areal das Hofwiesenbad eingebettet ist. Er hoffe, dass das Bad von den Bürgern angenommen wird und sie schöne und erlebnisreiche Stunden dort verbringen.
Die neue Einrichtung will die Anforderungen eines freizeitorientierten Sportbades für alle Besuchergruppen erfüllen. Es hat ein 50 m Wettkampfbecken und ein Sprungbecken mit einer Sprungturmanlage bis fünf Meter. Es gibt einen Nichtschwimmerbereich mit einem Lehrschwimmbecken sowie ein Kinderplanschbecken mit kleiner Rutsche. Die Größeren können sich in eine 65 m lange Röhrenrutschanlage wagen. Für Vergnügen und Erholung sprechen Massagesitzbänke, Liegedeck mit Sonnenhimmel, Sauna mit Saunagarten, und natürlich darf auch die gastronomische Versorgung nicht fehlen. Dazu gehören eine Cafeteria und ein Restaurant, das nicht nur für Badegäste geöffnet hat. Den Sportler stehen außerdem noch Fitnessräume zur Verfügung. Ausreichend Tribünenplätze sichern den Zuschauern bei Wettkampfveranstaltungen eine gute Übersicht.

( NG/hs, 30.06.2001 )

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