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"Silberparty" beim EKC

Ein Blick auf den Kalender verrät es - die "Fünfte Jahreszeit" hat begonnen. Als am 11.11. auch im Geraer Rathaus die Narren das Kommando übernahmen, schlug für den Geraer EKC 77 die Jubiläumsglocke. Vor genau 25 Jahren startete der EKC, damals als Elektronik-Karneval Club, in seine erste Saison. An diesem Wochenende feiert der größte Geraer Faschingsclub im "Comma" seine "Silberparty". Dass aus den lustigen Betriebs-Faschingsfeten Ende der 70er Jahre bald Partys werden sollten, zu denen die halbe Stadt kommen wollte, das hatten die 15 Gründer des Clubs nicht geträumt. Doch es hatte sich inden 80er Jahren offensichtlich herum gesprochen, dass Fasching mit dem EKC nicht zu tun hat mit bierseeliger Schunkelei und lauen Büttenredenwitzen nach rheinischer Art. Die Narren ohne Narrenkappebauten statt dessen alljährlich ein Programm, das mit Witz, kabarettistischen Einlagen, Filmen und politischen Texten bei den Geraern so gut ankam, dass sie sich mit dem Klapphocker unter dem Arm in früher Morgenstunde in die Warteschlange einreihten, um Eintrittskarten für den "Klub" oder die "Walhalla" zu ergattern. Selbst als im Februar 1989 das Gerücht die Runde machte, der EKC-Elferrat sei wegen zu kritischer Texte von der Stasi festgesetzt worden, hielt das Publikumdem EKC die Treue. Für die inzwischen rund 50 EKC-Mitglieder war es deshalb keine Frage, nach der Wende einen Verein zu gründen und den Herausforderungen der Marktwirtschaft zu trotzen. Sie entführten ihr Publikum bei den Faschingsprogrammen in den Himmel, ins Reich Neptuns, nach Ägypten oder ins Kloster und landeten überall bei unfreundlichen Beamten, korrupten Politikern, in Schlaglöchern oder bei hinterlistigen Geschäftsleuten. Die verrücktesten Begebenheiten der 25-jährigen Vereinsgeschichte werden bei der "Silberparty" am bevorstehenden Wochenende noch einmal erzählt. Gelegenheit, die besten Sketche, Tänze und Filme aus EKC-Faschingsprogrammen zu erleben, gibt es am Sonnabend, 16. November, im "Comma".

( 22.11.2002 )

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