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Viele Sterne für den "Top-Salon"

In Hotels und Gaststätten sind sie gefürchtet, die Sternchenvergeber. Sie kommen unerkannt, treten wie ein ganz gewöhnlicher Gast auf, spüren jedoch die kleinsten Ungereimtheiten oder Fehler auf. Niemand weiß, wann sie auftauchen, aber wer sich in den Wettbewerb um die begehrten "Gourmetsterne" begibt, muss damit rechnen, dass sie kommen. So ging es auch Alexandra Habel, Geschäftsführerin des Friseur-Salons An den Arcaden. Sie wusste, dass sich irgendwann unter den Kundinnen zwei Qualitätstesterinnen befinden werden, schließlich hatte sie sich mit ihrem Salon um den Titel "Top Salon" beworben. Ein Jahr hatte der Salon diesen Titel bereits getragen, und nun wollte es die emsige Geschäftsführerin noch einmal wissen. "Zu den zehn besten Salons Deutschlands zu zählen ist schon eine Herausforderung", sagt sie nicht ohne Stolz. Der Wettbewerb wird von der Zeitschrift "Top Hair", einer führenden europäischen Frisurenzeitschrift, ausgeschrieben. Er wird in drei Kategorien, die sich nach der Zahl der Mitarbeiter richtet, ausgetragen. Mit neun Beschäftigten traf für den Geraer Salon die Kategorie vier bis zehn Mitarbeiter zu. Dann musste eine dicke Mappe mit Unterlagen vollgepackt werden. "Ganz besonders werden Management, Fachlichkeit und Mitarbeiterführung bewertet", zählt Alexandra Habel die Kriterien auf. Aber auch die Bilanzen, z.B. Umsatz pro Kunde, seien für die Jury von Interesse. Alle Bemühungen müssten schließlich in einer guten Bilanz ihren Widerhall finden, glaubt auch die Geschäftsführerin. Alexandra Habel ist keine Frau vom Fach, wie sie immer wieder betont, sie ist eine Frau der Wirtschaft und führt den Salon aus unternehmerischer Sicht. Aus diesem Grund ist ihr das Image ihres Betriebes von großer Wichtigkeit. Stets hat sie neue Ideen, um ihren Kunden und Kundinnen das Beste zu bieten. Präsentation auf Messen und Shows, Fotoaktionen und Geburtstagsbriefe an die Kundschaft gehören dazu. "Wichtig ist uns auch die Atmosphäre in unserem Geschäft. Die Damen und Herren, die zu uns kommen, sollen sich wohlfühlen, im schönen Ambiente sitzen, Kaffee trinken oder ein anderes Getränk zu sich nehmen können," erläutert die Geschäftsführerin ihre Idee. Damit die Mitarbeiter nicht betriebsblind werden, schickt die Chefin sie einmal im Jahr in andere Salons einer anderen Stadt. Hier treten sie als geheime Testerinnen auf. In diesem Jahr geht es nach Leipzig. "In derAuswertung der Ergebnisse überlegen wir dann, wie wir es besser machen können", schlussfolgert Alexandra Habel. Das funktioniert so gut, dass der Geraer Salon an den Arcaden nun zum zweiten Mal für ein Jahr den Titel "Top Salon" tragen darf. Herzlichen Glückwunsch! "Und es wird auch ein drittes Mal geben", davon ist die Chefin überzeugt.

( Helga Schubert, 15.11.2002 )

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