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"Geschenkmodell" beim "Neuen Weg"

Mit dem Angebot eines "Geldgeschenkes" von rund 4250 Euro hat die Geraer Wohngenossenschaft "Neuer Weg" auf der Internationalen Fachmesse für die Finanz- und Versicherungswirtschaft (DKM) Ende vergangenen Monats in Dortmund überrascht - und gleichzeitig machte sie viele potentielle Mitglieder mit dem von ihr entwickelten Novum zur Nutzung der vom Staatgewährten Eigenheimzulage für Kinder neugierig. Vorstandsmitglied Iris Hipp auf lüftet im Gespräch mit Neues Gera das Geheimnis: "Als eigentums-orientierte Genossenschaft fällt der ‘NeueWeg’ unter die Förderfähigkeit des Eigenheimzulagegesetzes. Somit können alle die, die Kinder haben und nicht bereits eine Förderung nach dem Eigenheimzulagegesetz aktuell nutzen, dieses noch schnell nachholen." Praktisch ohne Eigenkapital und ohne Kredit kann z.B. ein Ehepaar mit zwei Kindern ein "Förderguthaben" von mindestens 4250 Euro bei der Genossenschaft aufbauen. Ein zukünftiges Mitglied muss dazu den entsprechenden Antrag an das Finanzamt schicken. Nach der Zustimmung der Behörde wird der Erst beitragin Höhe von rund 255 Euro je Kind direkt an die Genossenschaft überwiesen. Die gleiche überweisung erfolgt dann in den folgenden sieben Förderungsjahren. Hinzu kommt die erwartete Dividende für den Genossenschaftsanteil, so dass nach acht Jahren mehr als 4250 Euro auf dem Konto vorhanden sind. Nach Ablauf dieser Frist kann das Mitgliedkündigen und den Betrag kassieren oder den gezeichneten Betrag im Unternehmen belassen. Natürlich fällt dann im Erfolgsfall wieder Dividende an. Für die im Jahre 1996 gegründete Genossenschaft erschließen sich durch die Realisierung des neuen Modells Finanzmittel, die für den Erhalt bzw. die Erweiterung des Wohnungsbestandes eingesetzt werden können und so -wenn auch indirekt - den Mitgliedern wieder zugute kommen. Da der Bundesfinanzminister schon auf fast panischer Suche nach weiterenFinanzquellen ist, muss man auch änderungen im Eigenheimzulagegesetz abkommendem Jahr befürchten. "Wir gehen schon davon aus," so Iris Hippauf,"dass mit einer änderung des Eigenheimzulagegesetzes auch die Förderung für Genossenschaftsmitglieder geändert werden könnte." In den aktuellen Diskussionen ist das zwar (noch) nicht enthalten, trotzdem könnte Eile angesagt sein, denn in aller Regel wird bei Gesetzesänderungen Bestandsschutz garantiert. Im Klartext: Wer in diesem Jahr noch beitritt und die Zulage beantragt, dürfte aus dem Schneider sein. In Dortmund ist das Geraer Modell auf großes Interesse des Fachpublikumsgestoßen. "Neuer Weg" arbeitet bei seiner Umsetzung eng mit einem Finanz- und Versicherungsmakler zusammen. Die in der Karl-Marx-Allee 7 ansässige Genossenschaft steht unter Tel. (0365) 8 25 50-6 auch selbst gernfür Auskünfte zur Verfügung.

( Reinhard Schubert, 15.11.2002 )

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