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Begehrter Videofilmpreis ging auch nach Gera

An die 200 Teilnehmer zählten die 19. video/film tage Thüringen & Rheinland-Pfalz, die vom 31. Oktober bis 3. November in Gera stattfanden und mit der Präsentation der Ergebnisse des tradionsreichen Festivals am vergangenen Sonntag im Clubzentrum "Comma" zu Ende gingen. An die 350 Videoarbeiten aus Deutschland, den Niederlanden, Österreichund erstmals auch aus Russland wurden eingereicht. Unter den beteiligten 16 Bundesländern nahm Thüringen mit 84 Bewerbern erneut die Spitzenposition ein, allein 33 von ihnen kamen aus Gera. "Veranstaltungen mit solch langer Traditon können Patina ansetzen. Das steht bei den video/film tagen Thüringen & Rheinland-Pfalz angesichts der Kreativität und des Erfindungsreichtums nicht zu befürchten", unterstrich Dr. Christina Kindervater vom Thüringer Kultusministerium. Und die vier Festivaltage in der Stadt an der Weißen Elster bestätigten das in überzeugender Weise. Vier Tage lang hatten jugendliche und erwachsene Videobegeisterte mitmehr oder weniger Erfahrung bei der Beschäftigung mit diesem künstlerischen Hobby in 18 Workshops gemeinsam gearbeitet. Zu den dabei entstandenen Beiträgen gehörten Animationen, Kurzspielfilme und Berichte sowie kleinere Spielfilme, die in Zusammenarbeit verschiedener Workshops produziert wurden. Und die dabei entstandenen Ergebnisse bestätigten, dass sowohl bei Regie, Schauspiel, Kamera, Geräuschen, Licht und Schnitt bei diesem Festival eine wachsende Qualität zuverzeichnen war. Natürlich hatten die Teilnehmer der Workshops wieder erfahrene und mit dem Metier vertraute Helfer an ihrer Seite, darunter Ernst Kubitza, den Kameramann, den Schauspieler Manfred Schwabe, Regisseur Martin Nowak und Hugo Gries, den Geräuschemacher, dazugestandene Medienpädagogen, Bühnenbildner und Cutter, die sich seit Jahren zu diesem Festival einfinden. Dr. Martin Müller, amtierender Kulturdezernent der Stadt Gera, hob die Bedeutung des Festivals als bedeutenden Imagefaktor sowohl für Thüringen als auch für die Stadt Gera selbst hervor. Zu den glücklichen Gewinnern der 20 zu vergebenden Preisegehört auch ein Geraer: Karl-Heinz Bornschein, der "Vater" von "MusiKunde", einem Musikmagazin von und für Kids. Es wurde bereits im Offenen Kanal Gera ausgestrahlt, und so entschloss sich der Diplom-Ingenieur für Elektronik, der gegenwärtig beim OKG beschäftigtist, die aus dem Projekt von ihm entwickelte CD-ROM zu als Wettbewerbsbeitrag einzureichen. "Musik ist Mittler für den Umgang mit Medien. Die Zukunft liegt in der interaktiven CD. Sie enthält Videoclips, geht aber weit über das lineare Filmen hinaus", begründete Karl-Heinz Bornschein seine Idee für die CD "MusiKunde", die den Preis des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien erhielt.

( Doris Heuschkel, 15.11.2002 )

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