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Geraer Bank zufrieden mit Geschäftsergebnissen

Kunden bleiben der Geraer Bank treu und erhöhen ihre Einlagen in den Bereichen Sparbriefformen, Termingelder und Sondersparformen. Das konnte Vorstand Gabriele Klöpfel im Pressegespräch im Vorfeld der Generalversammlung der Geraer Bank feststellen. In dieser Woche hatten knapp 3000 Mitglieder und Gäste im Kultur- und Kongresszentrum Gera die Gelegenheit, sich über das Geschäftsjahr 2001 zu informieren. Etwa 600 bis 700 Gäste waren erwartet worden. Gabriele Klöpfel räumte ein, dass es die letzte Generalversammlung sein könnte, denn der Vorstand werde vorschlagen, zukünftig eine Vertreterversammlung einzuberufen. Gera sei mittlerweile die einzige Thüringer Kreditgenossenschaft, die noch eine Generalversammlung durchführe. Entscheidend sei aber, das im nächsten Jahr durch Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums und des Theaters kein geeigneter großer Konferenzraum mehr zur Verfügung stehe. Vorgeschlagen werde eine Vertreterversammlung, die aus je einem Vertreter für 50 Mitgliederbestehen soll. Die Kostenersparnis soll sich in der höheren Dividende widerspiegeln. Für das Geschäftsjahr 2001 wurde eine Bardividende von sechs Prozent ausgeschüttet. Das sei bereits eine leichte Erhöhung gegenüber 2000, erklärte Gabriele Klöpfel. Insgesamt zeigt die Bilanzsumme ein Plus von 7,7 Prozent. Damit ist die Vorstandsvorsitzende ganz zufrieden, denn entgegen dem allgemeinen Trend in der gesamtdeutschen Wirtschaft konnte sich die Geraer Bank in den meisten Bereichen positiv entwickeln. Dahinter steht eine Summe von rund 547 Millionen DM. Die Kundenkredite sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant und weisen einen Bestand von knapp 250 Millionen Mark aus. Allerdings hätten die konjunkturelle Lage und die ungünstige Entwicklung in den neuen Bundesländern auch im Geschäftsgebiet der Geraer Bank Spuren hinterlassen, konnte Gabriele Klöpfel nicht verschweigen. Das Betriebsergebnis sei daher durchnotwendige Risikovorsorge in Form von Einzelwertberichtigungen im Kreditbereich belastet worden. Auch wenn die Summe von 4,3 Millionen Mark niedriger sei als im Vorjahr, sei jeder Verlust zuviel. Der allgemeine Aufschwung fehle, und das könne die Wirtschaft auf Dauer nicht verkraften, gab die Bankchefin zu, doch sie wolle kein düsteres Bild malen. Positiv habe sich das neue Wohnungsbaukonzept der Bank ausgewirkt. Nach Vorlage aller Unterlagen gibt es innerhalb 24 Stundeneine Kreditzusage. Die Geraer Bank EG hat derzeit elf Geschäftsstellen und Filialen, indenen 92 Voll- und 23 Teilzeitbeschäftigte sowie sieben Auszubildende tätig sind. An der Geschäftsstellenzahl soll auch festgehalten werden. Geplant ist die Modernisierung der Filiale Großenstein. Bis zur Wiedereröffnung am 2. Oktober werden die Kunden in Ronneburg betreut. Dem bundesweiten Aufruf "Mittelstand macht mobil" will sich die Generalversammlung mit einer Unterschriftenaktion anschließen.

( NG/hs, 16.08.2002 )

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