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Flammende Schönheiten entfalten ihre Pracht

Ein Feuerwerk von Blüten erwartet die Besucher zur 7. Fuchsienschau im Botanischen Garten Gera. Sie wird am 27. und 28. August unter dem Motto "Faszination Pflanze und Keramik" vom Freundeskreis Thüringen der Deutschen Fuchsiengesellschaft durchgeführt. Mit von der Partie ist auch wieder die Fachgruppe Kakteen und andere Sukkulenten. Die diesjährige Fuchsienschau bietet jedoch noch etwas Besonders, macht Kornelia Meyer vom Museum für Naturkunde neugierig. Farbkräftige und bizarre Pflanzen werden inmitten einer Ausstellung der Geraer Keramikerin Ute Klötzer präsentiert und beleben ihre Pflanzgefäße, in dem sie zu ihrer eigentlichen Funktion geführt werden. Die Künstlerin habe sich zuvor ganz genau bei der Leiterin des Freundeskreises Fuchsien Helga Kranewitz umgeschaut und eine Kollektionpassender Gefäße vorbereitet. Sie werden, wie auch die Pflanzen, zum Verkauf angeboten. Die Besucher der Fuchsienschau können am nächsten Wochenende in der Zeitvon 10 bis 18 Uhr eine Vielzahl der verschiedensten Pflanzen bewundern, angefangen bei den Wildarten aus Südamerika, deren Blüten nur wenige Millimeter groß sind, bis zu den Fuchsienhybriden, die je nach Sorte Blüten bis zu der stattlichen Größe von 100 Millimeter hervorbringen. Das Blütenmeer reicht vom strahlenden Weiß über zarte Rosatöne bis zum knalligen Rot, helle Violettöne sind ebenso vertreten wie tiefdunkle Schattierungen, Pflanzen, die man sonst nie zu sehen bekommt. "Hätte der Botaniker Leonhard Fuchs, der von 1501 bis 1566 gelebt hat, gewusst, welche Ehre ihm gebührte, hätte er sich sicherlich geschmeichelt gefühlt", lächelt die Expertin. Die Fuchsienpflanze, 1696 erstmals erwähnt, wurde nach seinem Namen benannt, weiß sie. Allerdings sei es ein französischer Pater gewesen, der die Pflanze in Südamerika entdeckt hatte. Weitergezüchtet wurde die Fuchsie in England. Inzwischen gibt es schon rund 10.000 verschiedene Fuchsien, nur ein Fuchsienexperte könne da noch durchblicken, wenn es um das Bestimmen der Pflanzen geht, ist sich Kornelia Meyer sicher. Sie verwies darauf, dass die 1998 im Botanischen Garten getaufte Fuchsie auf den Namen "Gersche Fettgusche" bei der diesjährigen Schau dabei ist.

( NG/hs, 19.07.2002 )

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