Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Weihnachten mal anders

Welche Erwartungen hast du an Weihnachten? Wir befinden uns schließlich in einer besonders herausfordernden Zeit. Alles, was in den letzten Jahrzehnten selbstverständlich war, festliche Gottesdienste und Familienbesuche, all das steht diesmal auf der Kippe. Ein unsichtbares Virus hat es geschafft, unsere Gesellschaft komplett aus dem gewohnten Rhythmus zu bringen. Diese Erfahrung wird sicher eine ganz besondere in unserem Leben bleiben.

Doch ist dadurch Weihnachten in Gefahr? Dieses vielbesungene Fest der Liebe, für das die Geschäfte schon im Herbst die Regale füllen und das sich sonst mit tausenden rot-weißen Zipfelmützen auf den Straßen angekündigt hat, mit viel Kommerz und lauten Tönen. In den letzten Jahren habe ich mich manchmal gefragt, ob diese große Blase einmal platzen könnte. Doch nun kündigt sich dieses Weihnachten viel stiller und bescheidener als sonst an, ohne Gedränge auf den Weihnachtsmärkten und den üblichen Rummel. Was bleibt dann noch übrig? In der Weihnachtsgeschichte vom Stall in Bethlehem konzentriert sich alles auf das Kind in der Krippe. Richtig! Jesus ist gekommen, der Erlöser – Gott kommt zu uns Menschen und berührt mit seiner unendlichen Liebe die Welt durch seinen Sohn Jesus. Die armen Hirten auf den Feldern haben das damals genauso begriffen wie die wohlhabenden Gelehrten, jene Weisen aus dem Morgenland, die alle gekommen sind, nur um dieses Kind zu sehen und den Glanz Gottes zu erleben, der in die kleine Hütte in Bethlehem eingezogen ist. So könnte es werden, dieses Weihnachten 2020 – damit wir uns wieder auf das Kind in der Krippe konzentrieren. Schließlich ist es der eigentliche Grund für dieses Fest. Dabei hat Jesus zugesagt, dass er in jeder Hütte wohnen kann, egal wie groß oder klein die Familie ist, wie arm oder wohlhabend, wie einfach oder gebildet. Ihm genügen offene und suchende Herzen. Und so kann Weihnachten kommen, vielleicht bescheidener als sonst, aber mit einem Glanz von der Liebe Gottes in unserer Hütte.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete und bezaubernde Zeit und ein wundervolles Erleben einer Weihnacht, die sich auf das Wesentliche und Eigentliche konzentriert: Gott selbst kam aus Liebe in unsere Welt.

( Neues Gera, 24.12.2020 )

zurück