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Silberner Simson für Dr. Michael Pannach und Dr. Michael Schreiter

Keine Festveranstaltung, keine Laudatio, keine musikalische Umrahmung, kein Büfett. Es war der 5. Dezember 2020. Ein besonderer Tag, denn alljährlich findet an diesem Tag ehrenamtliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern Anerkennung. Doch mit der Corona-Pandemie ist alles anders. Etwas schlichter, dennoch nicht weniger bedeutsam.

Nur mit einem Mini-Empfang wurden durch Geras Oberbürgermeister zwei verdienstvolle Bürger mit dem Silbernen Simson geehrt: Dr. Michael Pannach und Dr. Matthias Schreiter.

Seit Neugründung des TSV Gera – Westvororte e.V. 1990 bis Mitte 2020 war Dr. Michael Pannach Vereinsvorsitzender und konnte einen gesunden und erfolgreichen Verein an seinen Nachfolger übergeben. Mit seinem Namen sind richtungsführenden und auf Nachhaltigkeit orientierte Projekte verbunden. Dazu zählen sein Mut, die Sportanlagen „Saarbacharena“ komplett in Eigenregie zu bewirtschaften, die Gründung der Abteilung „Mountainbike“ inklusive der Schaffung eines für Gera einzigartigen und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Bike-Parks, dem OAK Trails, sowie die beispielhafte Aufwertung einer städtischen Sportanlage durch die Restaurierung des Vereinsheimes und einem Erweiterungsbau des Kabinentraktes in Eigenregie des Vereins. Sportlich gelang der Aufstieg der 1. Mannschaft in Thüringens höchste Spielklasse, Thüringenliga. Ihm ist es gelungen, den TSV auch zu einem kulturellen Zentrum in den Westvororten Geras zu entwickeln.

Seit 1989 Mitglied im Verein Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde e.V., ist Dr. Matthias Schreiter seit 2000 auch Wahlleiter während der Jahreshauptversammlungen des Vereins. Er gilt als Experte sogenannter mikrokristalliner Quarze. Für viele Sammler gilt er als „1. Adresse“ wenn es darum geht, einen Rohstein mit höchster Präzision schleifen und polieren zu lassen. Er hat sich über die Jahre sehr für die geologische Sammlung des Museums für Naturkunde Gera engagiert, Mineralien, Fossilien und Gesteine formatiert und geschliffen. Eng ist sein Name mit zahlreichen Präsentationen verbunden, wie im Mineralienhöhler oder in der Ausstellung „Minerale und Bergbau Ostthüringen“. Es gelingt ihm, mittels eines meisterhaften Anschliffs unsichtbares sichtbar zu machen und dabei dem Mineral oder Fossil, dass im „Inneren verborgene Geheimnis“ zu entlocken.

Sein umfangreiches Fachwissen gibt er im Rahmen von Bildvorträgen im Verein, aber auch bei vielen anderen geowissenschaftlichen Vereinen oder Vereinigungen bundesweit gern weiter.

Für die weiteren 36 zu Ehrenden, hatte sich die Stadt mit ihrer Ehrenamtszentrale dafür entschieden, die zu Ehrenden im Rahmen einer Auszeichnungs-Tour persönlich aufzusuchen, um ihnen ihre Ehrungen zu überreichen, verbunden mit den Dank des Oberbürgermeisters und der Stadt Gera.

Eingegangen waren über 70 Vorschläge, über die die Jury zu entscheiden hatte.

( Reinhard Schulze, 17.12.2020 )

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