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Vom Controller zum Chef

Andreas Götz heißt der neue vom Aufsichtsrat bestellte Geschäftsführer der Geraer Heimbetriebsgesellschaft. Gänzlich neu ist er nicht, denn seit 2013 ist er im Haus tätig. Angefangen 2013 als Werkstudent – er studierte BWL/Management im Gesundheitswesen an der hiesigen Dualen Hochschule Gera-Eisenach – war er von 2016 bis 2020 als Controller beschäftigt. Im März dieses Jahres wurde ihm dann die Aufgabe zu teil, interimsmäßig die Geschicke des Hauses zu führen. „Ab 12. März übernahm ich die Führung für den Bewerbungszeitraum, in dem die Stelle des Geschäftsführers offiziell ausgeschrieben wurde”,

erklärt Andreas Götz, der erst im Prozess selbst ebenfalls eine Bewerbung abgab. „Es war eine Entscheidung, die ich bewusst und gewollt getroffen habe”, bestätigt er. Andreas Götz entschloss sich, seine unbefristete Festanstellung als Controller für den befristeten Geschäftsführerposten aufzugeben. Auf fünf Jahre wurde er nun vom Aufsichtsrat bestellt. Eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen, aber es bedarf der Zustimmung des kontrollierenden Gremiums.

Es ist das Ziel von Andreas Götz, dass die HBG künftig als attraktiver Arbeitgeber bei der Zielgruppe wahrgenommen wird. „Wir müssen nicht populär im Gespräch sein. Aber es ist uns wichtig, dass wir in Bildungseinrichtungen allumfassend bekannt sind. Bisher haben wir noch zehn Stellen für das kommende Ausbildungsjahr zu vergeben, eine Übernahme ist klar”, macht er neugierig auf einen soliden Job, der bereits im ersten Lehrjahr mit über 1.000 Euro vergütet wird. „Uns ist es wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen. Sie müssen Freude bei der Arbeit empfinden, sich wertgeschätzt und geachtet fühlen. Damit eine Pflegefachkraft auch tatsächlich ihre Aufgaben absolviert, haben wir mehrere Analysen durchgeführt, um den Arbeitsplatz exakt auf ihre Verantwortlichkeiten zu beschreiben.”

Für den studierten Controller ist die Zukunftsfähigkeit und eine stabile Wirtschaftlichkeit des Hauses selbstredend.

( Fanny Zoelsmann, 17.07.2020 )

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