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Aus einer Initiative wird Verein

Alle von uns kennen sie – die sogenannte Schnappsidee. Einige von uns sind dann auch tatsächlich so verrückt, diese beim Schopfe zu packen. So erging es einst Heinz Roeske und Konsorten. Ein Tag für die Gerschen sollte es werden und entstanden ist der erste Bauhaus-Tag 2019 mit rund 3.000 Besuchern. Ein Erfolg. Schnell war klar, dass dieser Aktionismus keine Eintagsfliege bleiben sollte. Anfang 2020 kündete die erste Pressekonferenz vom bevorstehenden zweiten Bauhaus-Tag. Es war als Einladung zu verstehen, dass Musiker, Immobilienbesitzer und Akteure für Kunst und Kultur angesprochen werden sollten, um den zweiten Bauhaus-Tag mitzugestalten. Denn aus der einstigen Schnapsidee sollte der Weg für eine Gersche Tradition geebnet werden. Nun denn, wir alle kennen die Entwicklung des Jahres 2020. Doch statt zu verzagen, haben die Macher des Bauhaustages ihre Kompetenzen nun gebündelt und einen Verein gegründet. Anfangs zu dritt – Heinz Roeske, Ingo Süß und Jana Vonarb – griffen weitere erfahrene Hände nach dem Ruder, die das Boot mit auf Kurs bringen wollen: Kathleen Bernhardt, Dr. Hans-Jürgen Noczenski, Karin Schumann und Janusz Riese. Sie alle gehören nun zu den Gründungsmitgliedern des Vereins Heimat Region Gera. Es ist das erklärte Ziel, nicht nur den Bauhaustag wiederkehrend, sondern eine Bandbreite an Veranstaltungen zu organisieren, die das Image der Stadt aufpolieren sollen. Zudem will man die Kunst und Kultur, internationale Gesinnung, Toleranz auf allen Gebieten und den Völkerverständigungsgedanken fördern.

Neues Gera hat alle sieben Gründungsmitglieder befragt, warum sie sich in diesem Verein engagieren wollen. Was sie mit Gera verbinden und warum Gera ihre Heimat ist. Heinz Roeske und Ingo Süß führen den Verein an.

Heinz Roeske

„Heimat Region Gera, sind für mich nicht nur drei Worte, es gehört bei mir zum täglichen Leben. In erster Linie bin ich ne Gersche Fettgusche, die in der Ostthüringer Region aufgewachsen ist, also ist es meine Heimat. Mit Gera verbinde ich Kindheitserinnerungen, Freunde und einen vertrauten Dialekt. Heimat ist nicht nur Gera, es ist das Elstertal, Weida, Bad Köstritz, unser Theater, Höhler, Hofwiesenpark.”

Ingo Süß

„Mit dem Bauhaus Tag 2019 war ich einer der Organisatoren, und aufgrund der super Resonanz und dem sehr umfangreichen Interesse haben wir uns entschieden in der Zukunft mehrere Themen aufzugreifen und den Bürgern der Stadt in geeigneter Art und Weise näherzubringen. Ich bin in Gera geboren und habe mein ganzes Leben hier verbracht. Gera ist eine wunderschöne Stadt, dessen sich viele gar nicht bewusst sind. Wir haben viel zu bieten, was es gilt über die Grenzen der Stadt nach draußen zu tragen, den Leuten zu zeigen wie schön Gera ist, und wie attraktiv auch für andere hier zu leben und hier zu arbeiten.”

Jana Vonarb

„Ganz einfach, im letzten Jahr wurde aus einer spontanen Idee ein grandioser Tag für die Gerschen geschaffen, damals noch als private Initiative (Heinz Roeske, Ingo Süß und mir )wussten wir, dass diese Idee eine Beständikeit für unsere schöne Stadt bekommen sollte, denn wir müssen uns nicht verstecken. In Gera habe ich meine Heimat gefunden. Ich möchte die Stadt mit meinem ehrenamtlichen Engagement weiter bereichern. Neben meinem kulturellen Engagement untersütze ich u.a. auch den ASB.”

Kathleen Bernhardt

„Sicher, es gibt in Gera bereits einige Vereine, die eine tolle Arbeit leisten und sich um die Stadt verdient gemacht haben. Jeder legt seinen Fokus auf ein anderes Stück Gera, ein anderes Interessengebiet. Wir ergänzen uns hier wunderbar und können im Bereich Kultur gut zusammen arbeiten und das Bestmögliche für Gera erreichen. Die anderen Vereinsmitglieder kenne ich schon länger. Das ergibt sich natürlich in Gera, da wir alle gesellschaftlich aktiv sind. Richtig „zusammengeschweißt“ hat uns der Bauhaustag 2019. Er hat gezeigt, wie viel Potential in Gera steckt, was entdeckt und genutzt werden will.

Dr. Hans-Jürgen Noczenski

„Bürgerliches Mitwirken ist in der jetzigen Zeit dringend notwendig, um die Stadt attraktiver und lebenswerter zu machen. Unser Zusammenschluss ergänzt die bereits bestehende ehrenamtliche Vereinslandschaft. Ich will mithelfen, den Ruf der Stadt sowie seiner Einwohner weiter zu verbessern. Die Satzung des Vereins und seiner Mitglieder eröffnen die Möglichkeit, ehrenamtliche Sacharbeit im Team zum Wohle unserer Kommune zu leisten. Mit Ideen und Lebenserfahrung will ich die Ziele des Vereins in vielfältiger Weise unterstützen. Gera ist meine Geburtsstadt. Jahrzehntelange Freundschaften und Kontakte verbinden mich zudem mit dieser Region. Ich fühle mich auf Grund meiner Wurzel, meiner ansässigen Familie und meines Freundes- und Bekanntenkreises einschließlich meiner Sportkameraden hier wohl.”

Karin Schumann

„Ich möchte Gera in ein positives Licht rücken, die Geraer sollen sich mit ihrer Stadt identifizieren und das positive Image nach außen tragen. Die Bürger sollen stolz auf ihre Stadt und ihre Bewohner sein. Seit meiner Jugend leben ich in Gera, habe hier Höhen und Tiefen erlebt, kenne die Stärken und Schwächen der Stadt. Als erfahrene Gästeführerin brenne ich für Gera.”

Janusz Riese

„Ich verbinde viele wunderbare Erlebnisse mit Gera, ganz gleich ob öffentliche Veranstaltungen oder private Erinnerungen. Man verfällt leicht in den Glauben, seine Stadt zu kennen. Und dennoch entdecke ich immer wieder etwas Neues und Liebenswertes. Die Stadt in wenigen Sätzen zu beschreiben ist sehr schwierig.. Am besten trifft es wohl: Gera ist spannend.”

Übrigens: Es wird auch 2020 einen Bauhaustag geben, dieser soll am 6. September in Symbiose mit Musik stattfinden.

( Fanny Zoelsmann, 03.07.2020 )

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