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30 Jahre im Dienste des Sports

Von A wie Aroha bis Z wie Zumba beherrscht Carola Heidenreich sämtliche Arten der sportlichen Fitness und Entspannung gepaart mit Koordinations- und Gleichgewichtsübungen. Eigentlich sollte Sport für jeden zum wöchentlichen Ausgleich gehören. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 Minuten moderaten Sport pro Woche, davon ausgenommen ist jedoch, sich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde zu bewegen, um fit und gesund zu bleiben.

Für Carola Heidenreich gehört Sport zum Leben dazu. Seit mehr als 30 Jahren bewegt sie nicht nur sich. „Bereits vor der Wende habe ich ehrenamtlich in hiesigen Sportvereinen als Übungsleiterin angefangen. Anfangs habe ich gemeinsam mit anderen Frauen die Gruppen angeleitet. Mit den Jahren habe ich immer mehr Erfahrung gesammelt und zunehmend haben sich die anderen Frauen aus dem aktiven Sport verabschiedet. So dass ich wenige Jahre nach der Wende als einzige Kursleiterin im VfL 1990 für die Untermhäuser Gruppe übrig blieb. Bis heute gibt es neben unserer, noch eine Gruppe in Lusan und Debschwitz, die sich einmal pro Woche treffen, um fit zu bleiben. Rund 50 Frauen kommen jeden Montag zu mir in die Turnhalle der Otto-Dix-Schule, sie sind aktuell zwischen 44 und 86 Jahren alt”, zeigt sich Carola Heidenreich stolz auf die sportive Weiblichkeit.

Kreativ und einfallsreich sind ihre Sporteinheiten. Ob mit halbierten Schwimmnudeln zu Schlagstöcken umfunktioniert, Redondobällen, Elastikbändern, Hula Hoop Reifen oder Pilatesringen – Carola Heidenreich lädt mit Begeisterung jede Woche neu zum gemeinsamen fit bleiben jeden Montag von 18.30 bis 19.30 Uhr ein (vorerst bis zum 19. April nicht). „Bis heute – so bestätigen es auch die Frauen – haben sie keine Übung doppelt gemacht”, so die engagierte Frau, die am kommenden Sonnabend, 28. März, ihren 60. Geburtstag feiern wird. Neben ihrem sportlichen Ehrenamt war sie bis 2012 Vorsitzende des Faschingsclubs EKC ‘77. „Nie hätte ich geglaubt, dass der Fasching irgendwann keine Rolle mehr in meinem Leben spielen wird. Doch die karnevalistischen Zeiten haben sich geändert. Es war eine tolle Zeit – von der Bürokratie bis zur Organisation vereinsinterner Ausflüge, von der Idee des jeweiligen Faschingsprogramms bis zur Umsetzung – habe ich viele Jahre die Stricke in den Händen gehalten. Doch für mich war immer klar, wenn ich mich zwischen Sport und Fasching entscheiden muss, dann wird es der Sport sein”, bekräftigt die berufstätige Frau noch immer ihre Entscheidung. Seit 2005 ist sie für den Zweckverband Jena tätig. Als gelernte Krippenerzieherin wechselte sie bereits vor der Wende in die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung und will dieser bis zu ihrer Rente im Jahr 2024 treu bleiben. 

( Fanny Zölsmann, 27.03.2020 )

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