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Unsere österliche Plauderei

Verraten Sie uns mal, was Ihr Leibgericht ist?
Da möchte ich mich auf kein bestimmtes Menü festlegen. Ich mag aber besonders Fischgerichte. Und auch einige Gerichte mit Thüringer Klößen als Reverenz an das Grüne Herz Deutschlands. Ich esse gern, achte aber dabei auf die Figur.

Können Sie sich denn als Kölnerin mit der deftigen Thüringer Kost anfreunden?
Aber ja. Denn das verbindende Element ist gerade die Deftigkeit. Als Beispiel: Während hierzulande die Leute den Thüringer Sauerbraten mit Rotkohl bevorzugen, lieben die Rheinländer den rheinischen Sauerbraten, der mit Rosinen zubereitet wird und zu dem es als Beilage Apfelmus gibt. Insgesamt bietet unser Restaurant etwa zehn original Thüringer Gerichte an. Besonders beliebt sind bei unseren Gästen die Rindsroulade, das Thüringer Zwiebelfleisch und die Köstritzer Schwarzbiersuppe.

Was erwartet die Ausflügler, Touristen und Durchreisenden zum bevorstehenen Osterfest?
Die Serie von Ideen beginnt schon am Karfreitag. Für Feinschmecker gibt es ein großes Fischessen. So stehen Zander, Lachsforelle und Seezunge auf dem Speiseplan. Am Ostersonntag und Ostermontag laden wir ab 11 Uhr zum Osterbrunch ein, jene beliebte Synthese von Spätfrühstück und Mittagsmahl. Unser neuer Sterne-Koch Oliver Berfelz hat sich dazu wirklich was Tolles einfallen lassen. Eine besondere Überraschung wartet am Ostersonntag auf unsere jüngsten Gäste. Wie alljährlich bauen wir auf unserer wunderschönen Terrasse ein Riesen-Osternest auf. Die kleinen Schleckermäuler wollen wir mit österlichen Süßigkeiten verwöhnen.

Alle Gastronomen und Hoteliers klagen über schwachen Gästebesuch. Stimmen Sie auch in das Klagelied ein?
Wir wollen die Situation nicht schönreden, aber wir verzeichnen einen doch recht erfreulichen Gästezulauf. Dazu trägt sicherlich bei, dass unser Schloßhotel eine günstige Lage in der hübschen Kleinstadt Bad Köstritz hat und an den attraktiven Schloßpark grenzt. Wir sind als Hotel und Restaurant mit unseren 86 Zimmern, 140 Gästeplätzen, vier Tagungsräumen und neuerdings einer Wellness-Oase gut geeignet für Hochzeiten und andere Familienfeierlichkeiten, für Jugendweihefeiern und gesellige Zusammenkünfte und für Tagungen jeder Art. In den vier Jahren seit März 2000, als ich Geschäftsführerin wurde, bis heute hatten etwa 70.000 Gäste Gelegenheit, Bekanntschaft mit der Thüringer Gastlichkeit zu schließen.

Woher kommt die Mehrzahl Ihrer Gäste?
Es sind natürlich in erster Linie Einheimische. Besonders an den Wochenenden wählen Familien aus Gera und der Umgebung unser Haus als Ausflugsziel. An sonnigen Tagen lädt die große Terrasse mit dem Blick ins satte Grün zum erholsamen Verweilen im Freien ein.

Die meisten Ihrer Beschäftigten sind Frauen. Geht das gut?
Wat mut, dat mut, sagen wir Kölner. Die Frauen haben in der Tat das Übergewicht. Sie machen ihre Sache gut. Von 15 Beschäftigten sind nur drei männlichen Geschlechts. Auch fünf "eigene" Lehrlinge und vier überbetriebliche Lehrlinge gehören zum Team.

Zum fünften Geburtstag des Schloßhotels hat der damalige Bürgermeister Raimund Schmidt den Beitrag Ihres Hauses für das Ansehen der Stadt gewürdigt. Gibt’s da weiterhin Berichtenswertes?
Es ist für uns Ehrensache, dass wir uns in die kulturellen, sportlichen und gastronomischen Vorhaben der Heinrich-Schütz-Stadt einbinden wollen, um so das Bestreben, staatlich anerkannter Erholungsort zu werden, nach Kräften zu unterstützen. Das betrifft beispielsweise wiederum den international bedeutsamen Werfertag, den es dieses Jahr zum zehnten Male gibt. Etwa 70 Sportler konnten sich letztens in unserem Hause wohl fühlen. Eine ungewöhnliche Attraktion ist Anfang Mai ein internationales Treffen der Feuerwerker, das im Schloßhotel schon zum zweiten Male stattfindet.

( Das Gespräch führte Harald Baumann, 08.04.2004 )

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