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Vintage Aerobatic World Championship

2016 organisierte der Pilot und Kunstflugfan Søren Dolriis, den ersten Kunstflug Wettbewerb in Dänemark. Das Besondere an dieser Meisterschaft sind dabei die Flugzeuge, denn teilnehmen dürfen nur „Oldtimer“, welche bereits vor 1970 gebaut wurden. In nur drei Jahren entwickelte sich das Event und wurde so zur Weltmeisterschaft für historische Flugzeuge. Auch wenn die Teilnehmer aus allen Ländern der Welt zur „Vintage Aerobatic“ anreisen und es in jedem Jahr mehr werden, will man das Event nicht nur in Dänemark etablieren, sondern soll ab diesem Jahr an wechselnden Orten stattfinden.

Erster Gastgeber außerhalb Dänemarks ist vom 14. bis zum 18. August der Geraer Flugplatz. Piloten aus aller Welt kämpfen in vier Kategorien und in den Flugzeug-Klassen Oldtimer, Klassik und Replik/Nachbau um den Titel des Weltmeisters in der Oldtimer Kunstflug-Weltmeisterschaft. Vertreten sind dabei Flugzeuge wie die Bücker Jungmann sowie Jungmeister, Focke-Wulf Stieglitz, Stampe SV4, Boeing Stearman, Zlin 226 und 526 sowie eine Bölkow Junior. Doch nicht nur die Wettkämpfe spielen an den vier Tagen eine Rolle, denn im Sinne des Gründers geht es darum, voneinander zu lernen und Spaß zu haben. Alten Hasen sollen neue Tricks beigebracht werden und die Jungen Wilden erhalten nützliche Tipps. Doch auch wer nicht fliegt, ist herzlich willkommen, denn die Flieger wollen bewertet werden, die Flugzeuge warten auf Liebhaber, welche die Oldtimer genau unter die Lupe nehmen und wem das alles zu viel ist, der kann an der Bar Platz nehmen und die zahlreichen Flugshows genießen. Um dem Wunsch der Teilnehmer zu entsprechen, Neues zu lernen und um fliegerische Eleganz und Präzision zu verbessern, beginnt die Meisterschaft am 14. August mit einem Coaching von Piloten für Piloten, um sich gegenseitig zu trainieren und anzuheizen. An den drei folgenden Wettkampftagen beginnen dann um 9.30 Uhr die einzelnen Durchgänge der Meisterschaft. Zu sehen gibt es dabei „Aerobatic“ in höchster Kunst.

Zudem gibt es spezielle Flugvorführungen, bei welcher der Kunstflugpilot zur Musik seiner Wahl fliegt. Die Kategorie „The Performance“ ist zum Wettbewerb in zwei Untergruppen aufgeteilt. So wird es Solo- und Team Performance Kunstflugbewertungen geben. Das Bewertungs-Prinzip basiert wie in den Jahren zuvor auf allen Piloten und Richtern, die als kollektive Jury fungieren. Das garantiert viel Spaß und ist kommunikativ, denn die Performance Piloten können ihren Flug am Abend vor dem Wettkampf tanzend erklären. So können die Punktrichter die kreative Absicht im „Luftballet“ am nächsten Tag kennen und verstehen lernen. Ausgewertet wird das Geschehen meist gleich nach den Wettkämpfen und so können hier nicht nur die Piloten untereinander ins Gespräch kommen, sondern auch die Gäste sind angehalten sich mit den Akteuren auszutauschen. Zum Abschluss der Meisterschaft am 17. August, findet ab 19.30 Uhr eine große Party auf dem Gelände statt, zu der Piloten und Besucher recht herzlich eingeladen sind. Hier werden nicht nur die Gewinner bekannt gegeben und geehrt, sondern der eine oder andere wird mit Sicherheit seine Flugroute nochmal mit Händen und Füßen kommentieren und auch die Pilsner Jazz und Big Band wird mit ihrer Musik für gute Unterhaltung sorgen. Vier Tage Adrenalin für Augen und Ohren am Flugplatz Gera.

( Lars Werner, 07.08.2019 )

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