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Eine Parade für Käfer, Kübel und Bulli

Mit knatternden Motoren kommen sie angerollt, die Käfer, Kübel und Bullis der Vereinsmitglieder des Käferclub Gera e.V. 
Andreas Rietzschel, genannt Andeck, ist einer von ihnen und federführend dazu. In seinem sonnengelben Kübel 181 sitzend, genießt er bei offenem Verdeck den Wind, der ihm um die Nase wedelt, wenn er auf den Straßen unterwegs ist. In seinem Fuhrpark steht noch ein himmelblauer T2 Bus, den er als Schrotthaufen gekauft und nun liebevoll von Hand aufbaut – gemeinsam mit seiner Frau Ines.
Feuer gefangen haben beide vor knapp zehn Jahren, als sie erstmals auf dem Käfertreffen in Döbeln flanierten. Was als Ausflug der Neugier begann, endete als Hobby mit Passion. Bis heute werkelt er gemeinsam mit und ohne seiner Frau an den ehrwürdigen Autos, die ihn aufgrund seiner luftgekühlten Motoren faszinieren. Als gelernter Kfz-Schlosser kennt er sich aus und weiß um die Besonderheiten dieser Oldtimer.  
Ihm zur Seite steht Freund und Vereinsmitglied Frank Klimpke. Gemeinsam waren sie damals in Döbeln, gemeinsam fingen sie Feuer, gemeinsam schrauben sie bis heute und gemeinsam organisieren sie das nunmehr 12. Käfertreffen.  
Eigentlich gibt es den Verein seit 1992 doch aufgrund mangelnder Mitgliederzahlen musste der Verein vor fünf Jahren stillgelegt werden. Der Vereinsvorsitzende erinnert sich: „1992 haben wir den Käferclub Gera gegründet. Bis 2014 haben wir ein mehr oder weniger aktives Vereinsleben führen und in dieser Zeit zehn Käfertreffen organiseren können. Doch aufgrund schwindender Mitglieder und fehlendem Nachwuchses konnten wir den Regularieren, die ein Verein fordert – Mitgliederversammlungen, Wahlen - nicht mehr aufrechterhalten. Laut geltendem Recht mussten wir den Verein stilllegen. Umso erfreulicher, dass sich Ende letzten Jahres wieder neue begeisterte Anhänger gefunden haben, die den Verein mit neuem Leben erfüllt haben”, erzählt der seit 1998 dem Verein vorsitzende Kay-Uwe Walther. 
Dezember 2018 gründete sich der Käferclub Gera e.V. mit 13 Mitgliedern, darunter drei Kinder, neu und hat sich für 2019 auf die Fahnen geschrieben ein erneutes Käfertreffen zu organisieren. Dieses findet nun vom 2. bis 4. August auf der Wiese neben der Feuerwehr in Großsaara statt. „Wir erwarten rund 150 Teilnehmer, die mitunter aus Döbeln, Erfurt, Bautzen und Rostock anreisen. Neben einer Orientierungsfahrt und einer Rundfahrt wird es jede Menge Unterhaltung für Groß und Klein geben”, freuen sich die Organisatoren auf zahlreiche neugierige Gäste. Denn diese sind ausdrücklich willkommen und können jederzeit einsteigen und mit dem einen oder anderen mit Sicherheit eine Runde drehen. „Auch bei der Rundfahrt dürfen alle Plätze, die frei sind, von den Besuchern besetzt werden”, lädt Martina Klimpke zum Mitfahren ein. Gemeinsam mit ihrem Mann wird sie vor Ort sein und ihre drei Fahrzeuge Kübel 181, einen T2 und T3 zur Schau stellen.
Los geht das 12. Käfertreffen am Freitag, 2. August, mit Anreise, Lagerfeuer und Schraubengesprächen. Der Sonnabend startet 11 Uhr mit der Orientierungsfahrt aller teilnehmenden Fahrzeuge. Pünktlich zur Mittagsstunde gibt es eine Schlauchbootrallye. Die Rundfahrt an der neugierige Gäste mitfahren können, startet 15.30 Uhr. Der Schausamstag klingt mit der Pokalverleihung und mit DJ Mölli aus. „Wir werden einige Pokale vergeben, u.a. das schönste Auto, die weiteste Anreise, der älteste Teilnehmer aber auch unsere Gäste sollen gewinnen. Sie haben die Chance Sieger der Schlauchbootrallye und vom Bierkasten stemmen zu werden”, zählt Ines Rietzschel auf.  
Andreas Andeck Rietzschel und Frank Klimpke danken allen Sponsoren, ohne jene das 12. Käfertreffen nicht stattfinden könne.

( Fanny Zölsmann, 31.07.2019 )

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