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Mittelstand als Quelle der Kraft wieder sprudeln lassen

Ein engagiertes Plädoyer für die Mittelständische Wirtschaft hielt Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus auf dem Jahresempfang des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW). Er machte deutlich, dass alle Korrekturen am Sozial- und Wirtschaftssystem keinen nachhaltigen Sinn haben, wenn nicht die Quelle von Kraft und Wohlstand- nämlich die Wirtschaftskraft des Mittelstandes wieder zum Sprudeln gebracht wird.
In einem Gespräch mit Althaus sprachen Ulrich Winterstein, Stellvertretender Landesvorsitzender des BVMW und Kerstin Kramer, Geschäftsführerin der UGN-Umwelttechnik Gera, Fragen der Verknüpfung von Schule und Wirtschaft sowie der Förderung leistungsfähiger Schüler an. Gerade die Jugend ist es, die wir in einem zukunftsorientierten Thüringen brauchen und ihr sollte die Freude an Leistungsbereitschaft und der Übernahme von Verantwortung für ihr eigenes Leben frühzeitig bewusst gemacht werden. Die Globalisierung biete hier viele Chancen, die aber für die Entwicklung der Region nutzbar gemacht werden müssten, um die Wirtschaft als Quelle für Arbeitsplätze und Wohlstand wieder sprudeln zu lassen.
Einig war man sich über die Feststellung des Thüringer Regierungs-chefs: Kein noch so gutes Sozialsystem kann sich ohne starke wirtschaftliche Basis halten. Es gelte, für die Unternehmen nicht immer mehr Überregulierungen und Bevormundungen zu erzeugen, wie beispielsweise eine neue Ausbildungsabgabe, die keinem nütze und nur den Staatshaushalt weiter belasten würde, sondern der unternehmerischen Freiheit wieder gebührenden Platz einzuräumen. Leistung und Arbeit müßten sich wieder lohnen und nicht in Bürokratie verzetteln, um Kraft und Innovation zu entfalten.

( 08.04.2004 )

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