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Viel Platz für Familien

Von wegen Sommerpause. Bei der Wohnungsbaugenossenschaft „Union” ist von hitzefrei und Hundstagen nichts zu spüren. Dieser Tage begann der barrierearme Umbau des Mehrfamilienhauses in der Rudolstädter Straße 13-23.

Auf der Agenda stehen die Sanierung und die Grundrissveränderung von ehemals 60 auf 45 Wohneinheiten. Gefördert durch den Freistaat Thüringen im sozialen Wohnungsbau, investiert die Wohnungsbaugenossenschaft rund 4,2 Millionen Euro. „Die gesamte Bauzeit soll eineinhalb Jahre betragen und in drei Bauabschnitten erfolgen. Bauabschnitt 1 beginnt mit den Hauseingängen 21-23 und wird voraussichtlich rund fünf Monate dauern. Danach wird bis über den Jahreswechsel eine mehrwöchige Pause erfolgen, um die Umzüge in Ruhe durchführen zu können. So wird es dann auch beim zweiten Bauabschnitt (Hausnummer 17-19) und dann im letzten Bauabschnitt (Hausnummern 13-15) sein. Das Ende der Baumaßnahmen ist im November 2019 geplant”, führt Vorstandsmitglied Thomas Fritz aus. „Die Rudolstädter Straße liegt sehr verkehrsgünstig, bietet aber trotzdem ein ruhiges und naturnahes Wohnumfeld. Zahlreiche unweit liegende Einkaufsmöglichkeiten und die Nähe zum öffentlichen Nahverkehr ermöglichen es, alltägliche Besorgungen mühelos vornehmen zu können”, kehrt Vorstandmitglied Angela Landwald die Vorzüge für den Stadtteil heraus.

Alle Wohnungen werden über drei Aufzüge erschlossen, die in allen Etagen halten, sogar im Keller. Damit soll vor allem einer hochwertigen seniorengerechten und familienfreundlichen Wohnqualität Rechnung getragen werden. Denn wer kennt das nicht, dass quälende Heruntertragen des Fahrrades oder Kinderwagens der oftmals steilen Kellertreppen hinab.

Ebenfalls werden die Zugänge zum Haus und zu den Wohnungen im Erdgeschoss rollstuhlgerecht und die Zugänge in den Obergeschossen barrierefrei ausgebildet. „Die Schwellen zu den Balkonen werden abgebrochen und neu schwellenlos gestaltet. Einige Wohnungen im Erdgeschoss werden rollstuhlgerecht, alle Wohnungen in den Obergeschossen barrierefrei umgebaut. Die neuen Hauptzugänge bestehen aus neuen Treppen mit integrierter Kinderwagenfahrspur, welche ins Erdgeschoss führen, sowie dem direkten Zugang zum Aufzug. Ein kleiner Verteilerflur verbindet die Zugänge Aufzug, Treppe und Gebäude miteinander. Haupt- und Giebelfassade werden neu gestrichen, die originalen Fliesen-Ornamente über den Eingängen, die beim Neubau des Hauses 1977 angefertigt wurden, bleiben erhalten. Die Giebelfassade bekommt neue (Bad-)Fenster. Die Balkonanlage wird komplett erneuert und vergrößert”, zählt Bauleiter Wolfgang Peetz die einzelnen Baumaßnahmen auf.

Neben den Bestandsgrundrissen entstehen neue Wohnungszuschnitte und neue Wohnungsgrößen, die den Anforderungen an moderne Wohnungen und an den Geraer Wohnungsmarkt entsprechen. So werden 15 Zwei-Raum-Wohnungen und zehn Drei-Raum-Wohnungen entstehen, fünf Eineinhalb-Raum-Wohnungen mit 42 Quadratmeter Wohnfläche, zehn größere Drei-Raum-Wohnungen mit rund 80 Quadratmeter Wohnfläche und fünf Fünf-Raum-Wohnungen mit 117 Quadratmeter Wohnfläche. 

( Fanny Zölsmann, 21.07.2018 )

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