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Michael Richter wurde wiedergewählt

„Wir haben am Bedarfsplan mitgemischt, die kommunale Kitaplatzvergabe haben wir gestrichen, eine 30km/h-Zone vor der Kita ‚Senfkorn‘ eingerichtet – in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat – die Parksituation in der Goethestraße für die Eltern erleichtert, Informationsveranstaltungen durchgeführt und eine gute Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund gepflegt”, zählt Michael Richter, STEB-Vorsitzender des vergangenen Kita-Jahres ein paar erreichte Ziele auf, die er zum größten Teil mit bewegt und in die Hand genommen hat.

Jüngst war die Wahl für die neue Amtszeit, nicht mehr wie in den vergangenen Jahren üblich nur für ein Jahr, sondern laut § 35 Absatz 6 des Thüringer Kinderbetreuungsgesetzes wurde der Vorsitzende des STEB (Stadtelternbeirat) für nunmehr zwei Jahre gewählt. Im Übrigen gilt das auch für die Vorsitzenden der jeweiligen Elternräte in den einzelnen Kitas.

Einstimmig wurde Michael Richter, Kita „Kinderwelt” wiedergewählt. Mit Richter, Vater einer Tochter, hat der STEB wieder einen Vorsitzenden, der engagiert mitdenkt und couragiert handelt. Claudia Priese von der Kita „Mosaik” hat erneut den Stellvertreterposten inne.

Für die kommenden zwei Jahre plant Richter so einiges: Bereits in den kommenden Monaten soll vom STEB die Rede sein. „Mit einer Postkartenaktion, initiiert von der Gruppe StadtZeit, gehen wir ab Januar in die Öffentlichkeit. Die Karte trägt das Motiv ‚Mitsprache‘ und soll ermuntern, sich einzumischen. Ebenfalls mit der jungen Garde von StadtZeit und dem Stadtjugendring ist ins Rollen gekommen, die Ansagen in Bus und Bahn von Kindern einsprechen zu lassen und diese sogar noch kindgerecht zu verfeinern. Wie das sich anhören wird – man sollte ab Frühjahr die Ohren spitzen. Beide Projekte werden über das Bundesprogramm ‚Demokratie leben‘ gefördert”, freut sich Michael Richter auf die beiden Vorhaben. Aber nicht nur das steht in der Pipeline. Sowohl die Internetseite als auch der Facebook-Auftritt sollen barreriefrei gestaltet werden. „Dafür werden wir gemeinsam mit dem Thüringer Medienbildungszentrum und einer Gebärdendolmetscherin ein Video aufzeichen, welches Aufgaben und Handlungsfelder des STEB erklärt und darstellt. Dieses wird dann im Internet präsent sein und damit behinderten Menschen der Weg zu uns erleichtert”, bringt es der Vorsitzende auf den Punkt.

Für sich selbst ist Richter ins Gericht gegangen und möchte für die nächste Amtzeit einen geregelten Turnus für die STEB-Sitzungen festlegen, für eine bessere Planungssicherheit der Elternvertretung.

Erfreulich und schon ein paar Monate alt aber für das Geldsäckel der Eltern ab Januar erst richtig spürbar ist das gebührenfreie Jahr, welches beginnend ab Januar 2018 zu einer festen Größe im Kita-Leben wird. „Auch wenn formal das Gesetz erst am 15. Dezember im Plenum verabschiedet wird, können die Eltern mit dieser finanziellen Erleichterung rechnen”, beruhigt Richter.

Anders bei der Oberbürgermeister-Wahl 2018, die steht noch an und ist dadurch weder formal noch inhaltlich vom Tisch. „Es sollte alle Kandidaten interessieren, was 5.000 Kinder und ihre quasi 10.000 Eltern wünschen”, ist sich Richter sicher, dass sich der STEB bei der Kommunalwahl einmischen wird. Dass Michael Richter nicht still steht, sondern sich wo es nur geht einmischt, zeigt auch sein Teilhabe in verschiedenen Gremien. So ist er Mitglied in der Geschäftsleitung in der Landeselternvertretung und Delegierter für Thüringen im Bundeselternrat.

Aber nicht nur rosig ist die Arbeit im und für den STEB. Nicht alles läuft wie geschmiert. So war ein kritischer Punkt in der jüngsten Sitzung des STEB, dass die Bearbeitung der Anträge auf Bildung und Teilhabe einfach zu lange dauern und man mit Wartezeiten bis zu acht Wochen rechnen müsse.

Doch auch wenn es hier und da hapert und zur Unzufriedenheit einzelner führt, zeigt sich Michael Richter mit der Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung zufrieden. „Wir arbeiten gemeinsam für das Wohl der Kinder in Gera.”

( Fanny Zölsmann, 25.11.2017 )

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