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Gera kompetent in die Zukunft führen

Wer sich für Stadtpolitik interessiert dem ist Norbert Hein ein Begriff. Lange Zeit war er die Rückendeckung amtierender Oberbürgermeister – zuerst für Ralf Rauch, dann für Dr. Norbert Vornehm. Unter Dr. Viola Hahn verschwand er dann von der Bildfläche – gezwungenermaßen. Heute, ein gutes halbes Jahr vor der nächsten Oberbürgermeisterwahl meldet er sich zurück, mit einem klaren Ziel: Er will fortan in die erste Reihe treten. „Da gehört er auch hin”, so die Meinung von Ralf Bornkessel. Er ist einer seiner derzeit aktivsten Unterstützer, weitere werden folgen, so z.B. schon die gesamte SPD-Riege, die am vergangenen Sonnabend ihre Sympathie für Hein signalisierte.

Kurz zu Ralf Bornkessel, der seit gut 20 Jahren im politischen Geschäft Geras tätig ist, die Machenschaften des Stadtrates beobachtet und kennt, weil er im selbigen eben auch sitzt. „Ich habe Dr. Viola Hahn anfangs unterstützt, mir viel von ihr versprochen, aber es hat nicht lange gedauert, bis mir klar wurde, dass ich aufs falsche Pferd gesetzt hatte”, hofft Ralf Bornkessel in Norbert Hein, der zwölf Jahre für die Stadt Gera als Finanzer tätig war, ein nunmehr fähigeres Pferd für Gera gefunden zu haben. „Wir wissen alle, wie schlecht es um Gera steht. Die Situation ist dahingehend auch ernst, dass wir ein kritisches Verhältnis zum Land haben. Die Ursachen sind weitgehend selbst verschuldet, das haben die Linken im jüngsten Stadtrat noch einmal dargelegt. Die Insolvenz war kein Behördenversagen, sondern ganz klar tragen Personen daran ihre Schuld. Die Interessen der Stadt wurden in den letzten Jahren nicht vertreten”, bringt es Norbert Hein auf den Punkt und sagt: „Gera kann mehr. Wir haben viele Pflänzchen, die hier gedeihen, sie müssen nur noch gepflegt und gehegt werden, damit sie groß werden und Früchte tragen“, so Hein, der im Oberbürgermeisteramt das schönste zugleich aber auch anspruchsvollste Amt sieht.

Norbert Hein möchte viele Bürger für sich gewinnen, mit seiner Berufserfahrung punkten und mit seiner politischen Einstellung überzeugen. Sein Ziel: Gera kompetent in die Zukunft führen. Das bedeutet in seinen Augen auch, einen neuen Querverbund zu schaffen. „Wir brauchen die Stadtwerke 2.0, dazu gehört auch die Rückgewinnung einer Beteiligungsquote an der EGG.”

Als langjähriger Finanzer und Beobachter der Stadt will er dem Bürger bewusst machen, dass es künftig keine Steuererhöhungen aber auch keine Senkungen geben wird. „Letzteres ist unglaubwürdig und tatsächlich unrealistisch.” Er möchte die Verwaltung in ihrer Eigenverantwortung stärken, mit effizienter EDV ausstatten, Verwaltungswege straffen und die Bereiche Kultur und Sport in einen eigenen Fachdienst überführen.

Norbert Hein begann seine berufliche Karriere als Landesanwalt 1993 in der Thüringer Landesanwaltschaft. Von 98 bis 99 war er als Referent im Tühringer Landtag tätig, bevor er von 1999 bis 2001 das Büro der Staatsskretärin im Thüringer Finanzministerium leitete. Zwölf Jahre war Norbert Hein als Bürgermeister tätig, zeitgleich hatte er das Dezernat für Finanzen und Ordnung inne. In den letzten vier Jahren war er in der Landesfinanzdirektion und im Finanzamt Jena tätig und wechselte im September ins Finanzamt Pössneck als stellvertretender Vorsteher. 

( Fanny Zölsmann, 18.11.2017 )

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