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Weißgig – Aktives Dorf am Rande einer Großstadt

Im Rahmen des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft” hat die Gemeinde Weißig, Gorlitzsch, Schafspreskeln den Sonderpreis „Aktives Dorf am Rande einer Großstadt” erhalten. Überzeugende Gründe für die Jury waren u.a. die naturnahe Gestaltung des Ortskernes und die Überlegung die Region mit allen drei Ortsteilen weiter für die Naherholung attraktiver zu gestalten. Des Weiteren wurde lobend das Engagement der Bürger für den Ort, insbesondere für die Kirche und die Initiativen zum Erhalt des Gemeindelebens hervorgehoben. „Das Dorf hat eine Zukunft”, so das Fazit der Jury. 
Der Sonderpreis wurde mit 450 Euro gewürdigt. „200 Euro kamen von der Thüringer Landesgesellschaft und 250 Euro sind Preisgeld vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft”, erklärt Ortsteilbürgermeisterin der Gemeinde Weißig, Martina Schmidt. „Wenn alle damit einverstanden sind, wollen wir das Geld in unser Projekt ‚Wege verbinden‘ einsetzen, damit unsere drei Ortsteile noch besser fußläufig erreichbar werden.” Am Dienstag, 7. November, 18 Uhr, findet die nächste Ortsteilratssitzung in Weißig statt, dann wird dieses Thema die Tagesordnung bestimmen. 
Eine kleine Zwei-Mann-Delegation aus der Gemeinde war zur Abschlussveranstaltung in Sömmerda, um den Preis in Empfang nehmen zu können. Bernd Schmidt und Herbert Zölsmann brachten die freudige Botschaft nach Hause.
In Sömmerda zeichnete die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, die insgesamt elf Preisträger der Regionalwettbewerbe 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“ aus. In den zwei Wettbewerbsregionen Gera und Gotha wurden vier, im Amtsbereich Meinigen drei Gewinner gekürt. Die drei ersten Plätze belegen die Dörfer Steinbach, Langenwetzendorf und Roda. 
Insgesamt haben 56 Dörfer teilgenommen. Im Amtsbereich Gera 28, im Amtsbereich Gotha 20 und im Amtsbereich Meiningen acht Dörfer. Grundsätzlich waren drei Preisträger pro Region vorgesehen. Auf Grund des ungleichen Verhältnisses der Teilnehmerzahlen hat die Akademie Ländlicher Raum als Koordinator des Wettbewerbs entschieden, zwei weitere Gewinner in Gera und Gotha zuzulassen. elf Dörfer wurden ausgewählt und werden als Regionalsieger benannt. Fünf Dörfer erhalten zudem Sonderpreise.
Die Ministerin betonte, dass bürgerschaftliches Engagement die Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine selbstbewusste Dorfgemeinschaft ist. Der demografische Wandel ist vor allem für die ländlichen Regionen eine große Herausforderung. Das Ziel der Landesregierung ist es, den ländlichen Raum attraktiv zu gestalten und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu sichern.
Die Regionalwettbewerbe 2017 wurden von der Akademie Ländlicher Raum Thüringen koordiniert. Die Sieger sind für den Landeswettbewerb 2018 qualifiziert. Zwei Gewinner aus dem Landeswettbewerb können dann am Bundeswettbewerb 2019 teilnehmen. Die Bundessieger werden dann auf der Grünen Woche 2020 präsentiert. 

( Fanny Zölsmann, 04.11.2017 )

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