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Eine Kita in den eigenen vier Wänden

Nun kann es endlich losgehen, die Zitterpartie ist zu Ende, der Zuwendungsbescheid liegt vor. „Aus der Infrastrukturpauschale erhalten wir nun 240.000 Euro für den Umbau”, zeigt sich Stefan Taubmann, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 erfreut über den theoretischen Start zur gemeindeeigenen Kindertageseinrichtung. Bis vor kurzem war in den Räumlichkeiten in der Gagarinstraße 26 die Christliche Gemeinschaftsschule eingemietet, die nun seit diesem Schuljahr in ihr Wunsch-Domizil in der Franz-Mehring-Straße gezogen ist. „Die Räume sind nun frei und wir können unser Konzept in die Tat umsetzen. Aus den vorhandenen zwei Räumen werden drei, eine Wand wird herausgerissen, eine neue gesetzt. Das eine Zimmer wird um den vorhandenen, derzeit hinter besagter Wand verborgenen, Wintergarten erweitert. Die Toiletten werden kindgerecht umgebaut und vergrößert, die flexiblen Glastrenntüren erhalten eine kindersichere Lösung, der Außenbereich wird abgeteilt und der Gemeindesaal als kreativer Mehrzweckraum nutzbar gemacht”, zählt Stefan Taubmann, federführend für die Entwicklung der hauseigenen Kita „Schatzkiste” die geplanten notwendigen Umbauarbeiten auf. Der Bauantrag ist vorbereitet, sodass noch in diesem Jahr ausgeschrieben und mit den Arbeiten begonnen werden kann. Für bis 42 Plätze können Eltern hier bereits ab dem kommenden Kita-Jahr ihren kleinen Schützlingen einen Platz zur Betreuung bieten. „Anfangs als Kita für Kinder ab drei Jahren geplant, haben wir unser Konzept angepasst und werden die Betreuung ab einem Jahr anbieten können. Mit unserem religionspädagogischen Ansatz wollen wir Eltern ansprechen, denen eine christliche Wertebildung für ihr Kind wichtig ist. Jeder Mensch ist von Gott geschaffen und hat eine unverletzbare Würde. Dass Gott jeden einzelnen Menschen, und damit auch jedes Kind bedingungslos annimmt, liebt und befähigt, ist Vorbild und Ziel unserer pädagogischen Arbeit. Wir wollen offen für alle Kinder und Familien sein, unabhängig ihrer Herkunft oder Weltanschauung”, erklärt Stefan Taubmann kurz und knapp. Er betont, dass Glaube in der Kita als Angebot zu verstehen ist, nicht weniger und auch nicht mehr. Dennoch ist es eben genau dieses Alleinstellungsmerkmal, mit welchem die Einrichtung trumpfen kann: Eine Kita im Gemeindehaus. „Mehr Begegnung, mehr gegenseitiges Befruchten, einander erfahren und lernen, kann es gar nicht geben. In der G26 als einem Haus der Begegnung treffen sich die unterschiedlichsten Menschen. Ob gemeinsames Mittagessen, Seniorencafé, Flüchtlingskreis oder Jugendangebote – unser Haus wird offen bleiben und gleichzeitig einen sicheren Rahmen für die Kinder der Kita ‚Schatzkiste‘ bieten.“

Wer die Räumlichkeiten, das Konzept und die Macher der Kita in der G26 kennenlernen will, der sollte sich den Mittwoch, 15. November. 19.30 Uhr, für die Infoveranstaltung rot im Kalender markieren. Es besteht dort die Möglichkeit, sein Kind für das kommende Jahr (Start ab 1. August)voranzumelden.

Dann wird auch erstmals die Leiterin der Einrichtung, Sylvia Hartmann, auf die Bühne in den künftigen Räumlichkeiten der Kita treten und Rede und Antwort stehen.

Sylvia Hartmann ist 33 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder im Alter von vier, sieben und neun Jahren. „Sie arbeitet seit fast neun Jahren in einer Kindertagesstätte in Hermsdorf und stellt sich nun der verantwortungsvollen und spannenden Aufgabe, die christliche Kindertageseinrichtung in Gründung zu leiten. Neben dem Engagement in ihrer Kirchgemeinde ist Sylvia Hartmann mit ihrer Familie vielfältig ehrenamtlich in und um Gera aktiv”, so die lobenden Worte von Stefan Taubmann.

Kontakt: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gera, Gagarinstraße 26, ( 5513909, www.g-26.de.

( Fanny Zölsmann, 28.10.2017 )

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