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Macht und Pracht

 Die Eröffnung des Tages des offenen Denkmals findet am Sonntag, 10. September, 11 Uhr, im Zabelgymnasium, Schulteil 2, Aula, durch Bauadezernentin Claudia Baumgartner statt. Das Motto lautet „Macht und Pracht“. Das ehemalige Realgymnasium, später Gymnasium Friedrich Schiller ist eines von zahlreichen Stiftungsbauten in der Stadt.

Die Stadt Gera verfügt über 500 Kulturdenkmale und 1.500 Gebäude in Denkmalensembles. Davon sind die qualitätvollen Bauten des Fürstenhauses Reuß j.L. in unserem Stadtbild prägend. Auf Schloß Osterstein sind die Prachtbauten verloren gegangen, aber der Bergfried und die Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude des unteren Hofes sind nun wieder deutlich sichtbar über der Stadt zu sehen. Zur Geschichte von Schloß Osterstein gibt es viel zu berichten. Die Führung durch die Leiterin der unteren Denkmalschutzbehörde Sabine Schellenberg 13 Uhr widmet sich besonders dem Umfeld um Schloß Osterstein zwischen Weinberg und Waldhausbrücke.

Die hohe Anzahl von repräsentativen Villen machte es jedes Jahr möglich, dass einige Gebäude geöffnet sind. Es wird in den ehemaligen Villengärten der Gebrüder Siesmeyer im Volkspark am Bieblacher Hang 15 Uhr eine Führung durch Sabine Schellenberg angeboten. Die Erläuterungen zu dendrologischen Besonderheiten übernimmt Bärbel Kaschta vom Fachdienst Stadtgrün.

Das Wohnhaus in der Gagarinstraße 8 hat über 25 Jahre im Dornröschenschlaf verharrt und wird nun vom neuen Eigentümer von 12.30 bis 16.30 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eigentümer bietet selbst um 13 und 15 Uhr Führungen an.

In Debschwitz ist der Fuchsturm geöffnet. Von 13 bis 17 Uhr sind die Gästeführer e.V. vor Ort und bieten Erläuterungen zur Geschichte an. Die Wasseraufbereitungsanlage des Textilfabrikanten Georg Hirsch in der Geschwister-Scholl-Straße oberhalb der Wasserkunst ist ein spannendes Projekt zur Umnutzung. Hier soll eine Fischzuchtanlage entstehen. Warum die runden Betonbecken dafür gut geeignet sind, wird der Eigentümer von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr vor Ort selbst erläutern.

In Liebschwitz steht ein ehemaliges Pfarrgehöft zum Besuch offen. Von 11 bis 17 Uhr empfängt der Eigentümer die Besucher auf dem Grundstück mit Garten. In der kleinen Scheune ist hier seit mehreren Jahren die Heimatstube untergebracht. Das Gebäude ist ein Kleinod, auch wegen der umfangreichen Sammlung von geschichtlichen Zeugnissen und Dokumenten, die der Heimatforscher Stefan Bauch hier mit großer Hingabe bewahrt und pflegt. Die Kirche in Niebra ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Sie gehört zu den ältesten Kirchenbauten im Umland von Gera und ist ursprünglich als Wehrkirche errichtet worden. Auch die Kirche in Langenberg ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Gemeindemitglieder führen die Besucher durch die Kirche. Zum Abschluss des Tages bietet um 16 Uhr die Chorvereinigung Cantabile e.V. ein Konzert.

Alle Zeiten unter www.gera.de

( Gera (NG), 02.09.2017 )

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