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„Es gibt keine Formel für Wahrheit“

„Es gibt keine Formel für Wahrheit“ sagt der deutsche Regisseur Werner Herzog, der mit einem ungewöhnlichen Dokumentarfilm „Wovon träumt das Internet“ in der dreiwöchigen Dokumentarfilmreihe vertreten ist, die nun schon zum dritten Mal im Metropol stattfindet, in diesem Jahr vom 31. August bis 22. September.

Insgesamtt werden elf Dokumentarfilme gezeigt, ausnahmslos Filme, die im regulären Programm bisher noch nicht liefen und nicht älter als zwei Jahre sind. Täglich 18 Uhr ist Filmzeit, manchmal außerdem am Nachmittag, insgesamt 25 Vorstellungen. Gerade der Dokumentarfilm ist bestens geeignet, eine kontroverse Debatte zu führen, denn es wird ja mitnichten Wirklichkeit „nur“ dokumentiert. Werner Herzog sagt dazu in einem Spiegel-Inverview 2016: „Es gibt freilich keine Formel für Wahrheit, schon gar nicht im Kino. Ist denn etwas weniger wahr, sobald ich es inszeniere? Oder bin ich womöglich in der Lage, gerade durch die Inszenierung eine viel tiefere, ekstatische Wahrheit sichtbar zu machen? Ich habe Dokumentationen gedreht, in denen so gut wie jedes Detail erfunden ist und die genau deshalb viel mehr Wahrheit enthalten als viele andere, die sich buchhalterisch an Objektivismus klammern.“

Eröffnet wird die Reihe am 31. August mit dem schon traditionellen Lehrercafé ab 16.30 Uhr und dem anschließenden Dokumentarfilm „Berlin Rebel High School“. Am Sonnabend, 2. September folgt das erste Filmgespräch zu „Bauer unser“ mit Experten aus der Region und einem Biomarkt ab 17.15 Uhr.

Am 5. September lädt das Kino gemeinsam mit dem Thüringer Lehrerverband zum Film „Ich. Du. Inklusion – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft“ ein und hinterher zum Gespräch, bei dem sowohl der Regisseur Thomas Binn als auch der Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff anwesend sein werden.

Am 11. September gibt es ein Filmgespräch zu „Ein deutsches Leben“ mit dem Regisseur Olaf S. Müller, das von Frank Karbstein von der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. moderiert wird, die ebenso Kooperationspartner bei dieser Veranstaltung ist wie die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung. Letztere ist außerdem Mitveranstalter des Filmgespräches zu „Deportation Class“ am 22. September, das außerdem vom Akzeptanz! e.V. unterstützt wird.

Zum zweiten Mal wird im Rahmen der Dokumentarfilmreihe die Dokumentarfilmschule stattfinden, ein Angebot für Schulen am Vormittag, bei dem die Schüler im Anschluss an den Film in einem Workshop Inhalt und Form des Films gemeinsam analysieren. Der Schülerworkshop ist kostenfrei und eine Kooperation zwischen dem Kino und dem Thüringer Medienbildungszentrum der Thüringer Landesmedienanstalt in Gera.

www.metropolkino-gera.de.

( Gera (NG)., 26.08.2017 )

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