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Heraus aus den Kinderfußballschuhen

War da nicht etwas? Gemeinsam für Gera! Klingt nach „Gera. Gemeinsam. Gestalten!“ – dem Slogan von Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Ein Stück davon soll mit der Fußball SG Gera umgesetzt werden. „Nicht sofort, eher mittelfristig. Aus den Kinderfußballschuhen herausheben. Junge Talente über drei bis fünf Jahren fördern und entwickeln“, so Carsten Hänsel, Sportlicher Leiter der SG Gera.
Als Partner dafür konnte die WBG „Glück Auf“ Gera eG gewonnen werden. Das Besondere daran, Förderung nicht erst, wenn man oben angekommen ist, sondern von unten heraus etwas entwickeln, lobte Carsten Hänsel die Entscheidung der Geraer Wohnungsbaugenossenschaft. Eine Partnerschaft, die es im Fußballsport in Gera in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat. Förderung des Geraer Fußballs ist für die WBG „Glück Auf“ nichts Neues. Jetzt gehe es darum, dieses Engagement weiter zu führen, etwas zusammenzuführen auf einer höheren qualitativen Stufe und das über mehrere Jahre, so WBG-Vorstand Uwe Klinger. Auch auf die Gefahr hin, eines gewissen Restrisikos des nicht Gelingens, was bei solchen Projekten nie ganz auszuschließen ist. Doch daran verschwendet keiner der Beteiligten auch nur einen Gedanken. „Das es uns gelingt, davon gehen wir aus. Und mehr. Es wird über die Grenzen von Gera hinaus ausstrahlen“, zeigt sich Uwe Klinger zuversichtlich. Grundlage bildet ein neuartiges Fußballnachwuchskonzept, welches Carsten Hänsel kürzlich bei einem Pressetermin im „Stadion am Steg“, der Heimsportstätte der BSG Wismut. Den Kern der SG Gera bilden derzeit die BSG Wismut Gera, der VfL 1990 Gera, die Eurotrink Kickers Gera und der Lusaner SC, sei aber offen für alle Fußballnachwuchstalende. Im Blick dabei die elf Nachwuchsmannschaften von A-Jugend bis Bambinis. Unter ihnen Leon Wengler, Leon Bräuninger und Lina Fiedler. Die Elf- bis 13-Jährigen haben sich dem Fußballspielen verschrieben und finden ihren Verein, die BSG Wismut einfach toll. Die Beweggründe sind unterschiedlich. Für Leon Wengler war es die Tradition des Vereins. „Wie ich zum Verein gekommen bin, ich weiß nicht so recht einen Grund. Ich war einfach da“, meint Leon Bräuninger. Für Lina Fiedler waren es eher die Namen bekannter Spieler. In einem sind sich alle drei einig: Aufstieg der 1. Männermannschaft in die Regionalliga. „Unsere Jungs schaffen das schon.“ Da heißt es Daumen drücken!
„Die Nachwuchsakademie Glück Auf soll Zentrum für alle Kinder und Jugendliche werden, sowohl für Leistungs- als auch für Freizeitsport. Junge Talente in den Oberligakader fördern und integrieren, um sie damit an der Region zu binden“, umreißt Carsten Hänsel  die anspruchsvolle Zielstellung und verweist dabei auf  Hoffnungsträger wie Jonas Scherzer und Max Cherouny, beide Jahrgang 2000. Und die Vision: Mit dem Nachwuchszentrum 2020 die ersten Landestitel gewinnen.
Uwe Klinger erinnerte an die gemeinsamen Wurzeln. Auf der einen Seite die einstige AWG, auf der anderen Seite die BSG Wismut. Beide unter einem Trägerbetrieb der SDAG Wismut. „So wurde einmal das Wohnen, zum anderen der Sport gefördert. Den Trägerbetrieb gibt es nicht mehr, dafür nun die Nachwuchsakademie. Was uns verbindet ist der Bergmannsgruss „Glück Auf“. Wir sind wieder zusammen“, so Uwe Klinger.
Die Wurzeln für ein so enges Engagement liegen für Uwe Klinger aber nicht nur in der Tradition. „Mit unserem Engagement wollen wir mithelfen, Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Das vorgestellte Fußballnachwuchskonzept bietet für uns eine ausreichende Basis zur Realisierung der gesteckten Ziele. Es ist konkret und überzeugend. Das gilt für den angestrebten qualitativen Anspruchs wie auch hinsichtlich der Organisation um das Konzept durchzusetzen, es mit Leben erfüllen“, sagte der WBG-Vorstand und bekräftigte die Entscheidung mit den Worten: „Da sind wir dabei! Da müssen wir einfach dabei sein!“

( Reinhard Schulze, 29.07.2017 )

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