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Studentenclub bald in der City

Mit der Lage, Umgebung und der Innenausstattung kann man schon etwas anfangen! Darin sind sich Studenten der Dualen Hochschule und der SRH Hochschule für Gesundheit einig.

Seit kurzen versuchen Claudia Titel und Burkhard Schlothauer von der KIM gGmbH (Kultur in Mitteldeutschland) als Eigentümer und Betreiber der Häuser an der Ecke Burgstraße/Florian Geyerstraße, die sogenannte Häselburg wieder mit Leben zu erfüllen. Langfristig soll hier eine Kunsthochschule entstehen. Kunst und Kultur liegt der KIM, wie schon der Name sagt, sehr am Herzen. Seit langem sucht der Studenten-Förderverein e.V., geeignete Räumlichkeiten für einen Studentenclub in Gera zu finden. „Wir sehen hier einen wunderbaren Synergieeffekt durch Eigentümer und Betreiber für die Kultur in Gera. Daher haben wir zusammen mit Stadträten und Stadtverwaltung den Verkauf an die KIM unterstützt“, erklärt Ralf Spies, der erste Vorsitzende des Vereins.

Noch ist es ein Kellerraum, der einmal der Stadtverwaltung als Tiefgarage diente. Doch mit etwas Fantasie kann man sich einen Musikclub für Partys und Konzerte vorstellen. „Derzeit erarbeiten wir mit einem Architekten ein Raumkonzept und kalkulieren die Kosten. Wir hoffen mit weniger, als der anfänglich geschätzten Summe auszukommen“, sagt Schlothauer. Mit einer Bar, einer Bühne, Elektroinstallation und natürlich einer Heizung könnte es schon bald losgehen. Mit etwas Farbe lässt sich der Raum in eine urige Studentenkneipe verwandeln. Die Mietkosten für die Studierenden sollen sich in Grenzen halten, so Schlothauer, denn die gemeinnützige GmbH ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Das Projekt müsse sich jedoch tragen.

Jetzt fehlt noch ein Nutzungskonzept. Damit möchte der Studenten-Förderverein Landesmittel beantragen. „Mit einem wohlwollenden Nicken habe Wissenschaftsminister Tiefensee seine Unterstützung zugesagt“, erklärt der Vereinsvorsitzende.

Clemens Bossack und Sophia Blumenstiel von der Dualen Hochschule Gera Eisenach (DHGE) befürworten solch einen Club. „Es ist eine gute Sache, es wird so etwas gebraucht, die Nachfrage ist groß“, findet Clemens Bossack. Die derzeitigen Möglichkeiten im Raum über der Theaterfabrik Gera am Puschkinplatz sind sehr begrenzt. „Die Anwohner und das Theater haben sich beschwert. Hier gibt es keine direkten Nachbarn und der Ort liegt sogar noch zentraler.“

Ralf Spies vom Studenten-Förderverein freut sich über die Initiative und hofft, dass der Club zu einer Begegnungsstätte beider Hochschulen und für junge Leute in Gera werden möge. „Veranstaltungen, wie die geplante Sommerakademie für Künstler und Kunststudenten in Gera, veranstaltet durch die KIM, wird unsere Stadt bekannter machen. Zum vierten Mal laden wir am 12. Mai zum alljährlichen Studentensommer in das Clubzentrum Comma ein.“ Unter dem Motto „Gera trifft seine Studenten“ gibt es drei Bühnen, drei Bands, zwei DJ‘s und ein Wildschein am Spieß. 

( Wolfgang Hesse, 29.04.2017 )

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