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Bismarck grüßt im Stadtwald

Geras Stadtwald hat seinen Bismarckstein wieder. Am 1. April, zum 202. Geburtstag Otto von Bismarcks, übergab die Geraer „Grünwerkstatt Stadtwald erleben“ den Stein mit neu gegossenem Medaillon und Infotafel. „Der Stadtwald ist um einen neuen Anlaufpunkt reicher, der die Auseinandersetzung mit Geschichte befördern soll“, so Baudezernentin Claudia Baumgartner. „Bismarck bietet umfassenden Stoff für die Auseinandersetzung mit dem Gestern für das Heute und Morgen, deshalb haben wir ihn saniert“, so die Dezernentin weiter. Sie dankte gemeinsam mit Heinrich-Dieter Hischer, Vorsitzender des Fördervereins Geraer Stadtwaldbrücken e.V., und im Namen aller weiteren Grünwerkstätter vom Ökumenischem Kirchbauverein, OTEGAU, Stadtverwaltung sowie Privatpersonen, allen Engagierten für die Steinsanierung. Hierzu gehören regionale Unternehmen und Privatpersonen sowie Schüler des Karl-Theodor-Liebe Gymnasiums Gera. Die Spender und Sponsoren stellten rund 3.300 Euro zur Verfügung. Die Schüler gestalteten die Infotafel. Weitere Engagierte organisierten eine Buchlesung oder stellten Sachleistungen zur Verfügung wie den Guss und das Anbringen des Medaillons.

Zur geschichtsträchtigen Bereicherung des Stadtwaldes gratulierte Ronneburgs Bürgermeisterin Krimhild Leutloff. Sie begrüßte das Engagement der jungen Leute, die ihre Ergebnisse der Auseinandersetzung mit Geschichte in die Zukunft tragen. Sie dankte für die wiederholten Einladungen nach Gera zu Aktivitäten für den beide Städte direkt verbindenden Lutherweg – an dem der Bismarckstein liegt. Für Ronneburg sei dies gewollte und gelebte nachbarschaftliche Kooperation mit Gera im Jahr 10 seit der BUGA Gera-Ronneburg. Andreas Götze, Schüler des Geschichtskurses am Liebe-Gymnasium, verglich im Rückblick das Projekt mit einem Gefühl von: „Mittendrin statt nur dabei“. Die Kursteilnehmer haben sich im Stadtarchiv, bei Terminen am Stein oder beim Guss der Platte stets mitgenommen und durch Lehrer Bernd Böhme super betreut gefühlt. Die Schüler schauen deshalb mit Freude auf die fertige Tafel, auf alles Gelernte und auf die echte Zusammenarbeit in ihrer Stadt.

Mehr als 60 Interessierte, Spender und Sponsoren erlebten die „doppelte Enthüllung“ von Stein und Tafel im Stadtwald. Musikalisch begleitete der Geraer Fanfarenzug den Termin. Die Grünwerkstatt-Vereine boten Speis und Trank an. Vom Erlös werden neue Projekte finanziert. Die Stadtwaldeingangsverschönerung wird aktuell diskutiert und Ideen gibt es zum Wiederaufbau der Marienbrücke.

( Neues Gera, 08.04.2017 )

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