Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Es darf „getaggt” werden

Es ist aus einer Laune heraus entstanden. Aber nicht aus irgendeiner. Es war die Spiellaune, die Ronny Lochny dazu ermutigte, sich selbstständig zu machen. „Im Sommer letzten Jahres wurde ich zum ersten Mal zum Lasertaggen eingeladen. Diese Gruppendynamik hat mich in ihren Bann gezogen und ich wusste, dass ich dieses Spiel nach Gera holen muss”, war sich der junge Mann aus Gera sicher. Gesagt, getan.

Bereits wenige Monate später – das Finanzierungsgerüst stand – begann er eine geeignete Immobilie zu suchen. Auch wenn Gera dahingehend mit Sicherheit viele Möglichkeiten bietet, ist es doch nicht allzu leicht, das für sich Passende zu finden. „Wir hatten uns einige Hallen und Industriegelände ausgeschaut, es muss eben alles stimmen. Angefangen von der Größe der Halle bis hin zu den Parkmöglichkeiten der Gäste”, erklärt er. Wenn Ronny Lochny von „Wir” spricht, dann meint er seine Geschäftspartnerin, die im Hintergrund agiert. Im Dezember kam das „Ja” zum Kredit.

Doch was ist Lasertag eigentlich? „Wenn ich erst einmal den Begriff Paintball in den Raum werfe, dann wissen die Fragenden wohin die Reise geht. Natürlich ist es nicht ganz so leicht erklärt, vielmehr wird es nicht ganz so riskant gespielt. Es ist ein Teamspiel aus mindestens zwei Spielern, wobei es ab vier Mitmachenden erst so richtig los geht. Man kann es vergleichen mit einem Räuber-Gendarm-Spiel. Die Spielenden können verschiedene Aufgaben auf einem speziellen Parcours erfüllen. Dazu werden sie ausgestattet mit einem Infrarotsignalgeber, auch Lasertagger genannt – übrigens absolut ungefährlich – und einem ensprechenden Empfänger, der an der Stirn angebracht werden. Noch den richtigen Spielmodus gewählt und nun kann es auch schon losgehen”, erklärt es Ronny Lochny.

Auf rund 600 Quadratmetern können sich die Spieler in verschiedene Rollen, wie Sniper, Sanitäter und Unterstützer, praktisch austoben und – mag man dazu stehen wie man will – sich gegenseitig „herauslasern”. Das Feld auf dem „gebattelt” wird, bietet dorfliches Flair. Hütten aus Holzstämmen bieten Schutz, ein altes Auto mit Wohnwagen erinnern an Plünderung, herumliegende Sandsäcke und Autoreifen Möglichkeiten sich versteckt fortzubewegen. Für eine Stärkung, Erfrischung oder einfach nur zur Entspannung, wird der vordere Bereich sorgen. „Hier wird es auch ein Screen geben, an dem die Ergebnisse präsentiert werden”, so der Inhaber.

Übrigens: In der Heinrich-Heine-Straße 22 wurden sie fündig. Hier erstreckt sich eine seit Jahren brach liegende Industriefläche genau neben der Weißen Elster. Noch scheint es um das Gelände herum ruhig zu sein, doch hinter den verschlossenen Toren wird schon kräftig gewerkelt, denn schon bald soll es losgehen. Genauer am 28. April. Schon jetzt können Buchungen aufgegeben und erste Spieltage geplant werden.

Auch an anderer Stelle wird kräftig gewerkelt, wohl eher gesponnen. Denn die Ideenschmiede, das Areal zu entwickeln, auszubauen und wieder mit Leben zu füllen, ist schon seit längerem heiß.

Frank Damme ist der Geschäftsführer der Weha-Immobilien. Vor zehn Jahren habe der jetzige Eigentümer diese und weitere Immobilien in Gera und anderswo gekauft. Nun sei es an der Zeit. „In den nächsten fünf Jahren sollen 70 bis 80 Loftwohnungen, neben der Lasertag-Halle fünf Maisonnette-Wohnungen mit direktem Zugang zur Elster und weitere Gewerbeeinheiten, als Ergänzung zur bereits nun verwirklichten Freizeitgestaltung, entstehen. Am Gründonnerstag, 14 bis 19 Uhr, laden wir zum Osterfeuer ein. Es soll ein Mieter- und Interessiertenfest werden, mit allem was dazu gehört”, freut sich Frank Damme und lädt dazu ein.

An diesem Tag wird es sicher auch schon die erste Gelegenheit geben mit Ronny Lochny ins Gespräch zu kommen und Termine fix zu machen. www.lasergame-gera.de

( Fanny Zölsmann, 25.03.2017 )

zurück