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Ein überzeugender Standort

„Zu 100 Prozent alles verkauft”, ist Thomas Smektalla, Vorstand der TannCapital AG, glücklich. „Viele denken, es geht nicht in Gera, aber es geht”, sagte er zum Richtfest des „Hauses an den Pavillons” im Stadtquartier „Tilly‘scher Garten” in der Robert-Koch-Straße. Vollständig verkauft heißt, dass 36 Wohnungen mit einer Fläche von insgesamt 2.400 Quadratmeter und zwei Gewerbeeinheiten an den Mann oder die Frau gebracht wurden. „Und das nur in zwei Jahren”, freut sich der Chef des Bauträgers. Aber auch die Eigennutzer, Kapitalanleger und späteren Mieter hätten Grund zur Freude, denn der Standort, rund 700 Meter vom Marktplatz entfernt, sei hervorragend.

Nicht immer hatte das Viertel mit dem Robert-Koch-Heim einen guten Ruf. Während der DDR-Zeit war das Pflegeheim in einem desolaten und tristen Zustand. Wer hier gelandet war, der fristete recht und schlecht sein Dasein. Trotzdem hat das Gebäude historischen Wert, denn 1852 wurde hier das erste städtische Krankenhaus gegründet. Das ehemalige „Tilly‘sche Gartenhaus” bildet heute als „Haus an den Pavillons” das Kernstück des denkmalgeschützten Ensembles zu dem drei repräsentative Gebäude gehören. Sie fügen sich um den Tilly‘schen Garten” mit seinem beiden Pavillons, die auch wieder hergerichtet werden sollen. Mit der Hausnummer 6 wurde das „Haus an den „Pavillons” von der Geraerin Conny Hempel erworben. „Ich verdiene hier mein Geld, warum soll ich nicht auch hier investieren”, ist sie ebenfalls von dem Standort überzeugt. 18 kleine, mittlere und große Wohneinheiten mit Vier-Raum-, Drei-Raum, Ein-Raum-Wohnungen und einer Loft sowie eine Gewerbeeinheit befinden sich in dem Gebäude.

5,8 Millionen Euro investierte die TannCapital AG in den Komplex entlang der Robert-Koch-Straße. „Es ist die größte Investition, die wir in der Firma je hatten,” bekannte Vorstand Smektalla. Von Vorteil sei dabei ein starker Partner, ein gutes Team und zuverlässige Handwerker, die aus der Region kommen, lobte er und bezog auch die Stadtverwaltung mit ein, die das Vorhaben begleitet hat.

Das hörte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn, die zum Richtfest gekommen war, sehr gern Sie wünschte sich mehr solcher Investoren, denn der Bedarf an saniertem Wohnraum sei hoch. Als Tor zum Ostviertel werde die Robert-Koch-Straße mit dem neuen Ensemble zum Schmuckstück.

( Helga Schubert, 04.03.2017 )

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