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Prüfungsstolz beim Technischen Hilfswerk

„Wir sind stolz auf euch. Eure Leistungen im Ehrenamt als Helfer des Technischen Hilfswerks verdienen hohe Anerkennung.“ Worte von Peter Höhne, Hauptgeschäftsführer der Geraer Industrie- und Handelskammer (IHK) auf einer Zusammenkunft in der Bildungsstätte der Kammer. Anlass war die Zeugnisübergabe an 24 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW). Sie haben nach einem über einjährigen anspruchsvollen Lehrgang erfolgreich die Prüfung als Ausbilder abgelegt. Lehrgangsbester wurde Stefan Ulbrich aus Dresden.

Den Stolz auf eine gelungene Ausbildung kann Peter Höhne natürlich auch auf seine IHK beziehen. Kommen doch die Männer und Frauen in ihren schmucken tiefblauen Uniformen aus dem gesamten Bundesgebiet. Und ist doch die Geraer IHK bundesweit die einzige Kammer, die die Prüfung der „Blauen Helfer“ des Technischen Hilfswerks abnimmt.

Reiner Spanner, Unternehmer und langjähriger IHK-Vizepräsident, hat diese Profilierung zur Spitzenposition bei der Heranbildung von Ausbildern aus eigenem Erleben begleitet. Denn immerhin schon seit zwölf Jahren ist die Ostthüringer IHK gefragter Partner der Bundesschule des Technischen Hilfswerks. Getreu ihrem breiten Bildungs- und Weiterbildungsangebot unter dem Motto „Bewährt. Anerkannt. Praxisnah“ hat die IHK seit der ersten Prüfung 2005 bis heute 300 Absolventen betreut und so maßgeblich geholfen, sie für eine Führungsverantwortung zu befähigen.

Den Glückwünschen für die bestandene Prüfung schloss sich auch der THW-Landesbeauftragte für Thüringen und Sachsen, Manuel Almanzor, an. (Es gibt bundesweit acht Landesverbände und 668 Ortsverbände). Das Ehrenamt als THW-Helfer findet, wenn Einsätze anstehen, neben dem eigentlichen Job statt und bedarf des Verständnisses des jeweiligen Unternehmens und der Familie des Helfers. Dem Landesverband mit Sitz in Altenburg gehören mehr als 2.000 aktive Mitglieder an. Die Qualifikation als Ausbilder ist nicht nur für das Ehrenamt bedeutsam. Sie bringt auch beruflichen Nutzen. Mit dem Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung als Ausbilder des THW erhalten die Absolventen zugleich die Chance, in ihrem erlernten Beruf Jugendliche im eigenen Unternehmen auszubilden.

Der Bundestagsabgeordnete Frank Tempel hat als stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses gewissermaßen von Amts wegen mit der Tätigkeit des Technischen Hilfswerks als einer Bundeseinrichtung zu tun. Deutschlandweit gibt es mehr als 8.000 Helfer. Ihre Schlagkraft ist vor allem Ergebnis beispielhafter Ehrenamtstätigkeit, die sowohl von den Familien der Helfer als auch von den Arbeitgebern, bei denen sie beschäftigt sind, Opfer verlangen. Auf diese Weise verfüge Deutschland bei Katastropheneinsätzen über ein sehr wirksames Helfernetz, das dezentral organisiert ist und konzentriert eingesetzt wird (z.B. bei Überschwemmungen). Im Ausland gebe es Bewunderung dafür, wie der deutsche Katastrophenschutz funktioniert.

( Harald Baumann, 18.02.2017 )

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