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25 Jahre offene Stasi-Akten

Aufbewahren oder Wegschließen? Mit den ersten Akten-Einsichten im Januar 1992 fand eine längere Kontroverse über den Umgang mit dem Erbe der DDR-Geheimpolizei ein Ende. Eine zentrale Forderung der Friedlichen Revolution war, dass der Zugang zu den Akten der Staatssicherheit für Bürger möglich sein sollte.

Bei der Podiumsdiskussion „Der Kampf um die Sicherung und Öffnung der Stasi-Akten“ – und die Bedeutung der Aktenöffnung vor 25 Jahren und den Prozess seither, diskutieren an diesem Abend Zeitzeugen über ihre damaligen Motive zum Für und Wider der Aktensicherung. Nachdem die Entscheidung über den Erhalt und die Öffnung der Stasi-Akten gefallen war, musste der Umgang mit den Akten geregelt werden. Zum Thema „25 Jahre Akteneinsicht – Eindrücke und Erfahrungen“ berichten die Diskussionsteilnehmer – selbst Betroffene, unter anderem über ihre Erfahrungen beim Lesen der eigenen Akte. Teilnehmer an diesem Abend sind: Michael Beleites, Roland Geipel, (Mitglied des Geraer Bürgerkomitees, Erstbesetzter der BV Gera), Jürgen Haschke (erster Thüringer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen), Wolfram Hädicke („Umweltpfarrer“ aus Ronneburg, sah 1992 als einer der ersten in Gera seine Akte ein), Bernd Roth (ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit).

Die Podiumsdiskussion „Der Kampf um die Sicherung und Öffnung der Stasi-Akten“ findet am Sonnabend, 28. Januar, 14 Uhr, statt. Eine Stunde zuvor, 13 Uhr, und am Abend, 19 Uhr, gibt es jeweils eine Führung „Unterwegs im Archiv“. Die zweite Podiumsdiskussion „25 Jahre Akteneinsicht – Eindrücke und Erfahrungen“ beginnt 16.30 Uhr. Ort des Geschehens ist die BStU, Außenstelle Gera, Haus 3.

( Gera (NG), 21.01.2017 )

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