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Müller-Kaufhaus setzt Glanzlicht in der Schloßstraße

Licht von Hunderten von Lampen, Glanz von Spiegeln und Glas, Flimmern und Leuchten aus den Regalen - von außen und innen eine Pracht. So präsentiert sich das Müller-Kaufhaus in der Schloßstraße seit dieser Woche seinen Kunden. "Wir wollen noch vor Ostern eröffnen", versprach der Juniorchef Reinhard Müller, zum Richtfest im Dezember des vergangenen Jahres. Dass es nun am 1. März soweit war, dafür bedankte er sich zur Eröffnung bei allen Bauleuten, Architekten, der Stadtverwaltung und den Mitarbeitern.

Diese hatten bis in die letzte Minute die Waren eingeräumt, und mussten dazu jedes kleinste Döschen und Fläschchen, von winzigen Figuren bis zum kompakten Topfset in die Hand nehmen.
Das Einkaufszentrum ist mehr als eine Drogerie. Auf einer Fläche von 3700 Quadratmetern bietet es in drei Etagen außer den Drogerieartikeln auch Haushaltwaren, Tonträger, Spielwaren, Strumpfwaren und Dessous, Handarbeitsartikel und Schreibwaren. In der ersten Etage befindet sich als Zwischenwirt eine Bekleidungsabteilung der Konsumgenossenschaft Weimar. Hier werden Damen- und Herrenbekleidung der verschiedensten Marken sowie Unterwäsche angeboten.
Die Drogeriefiliale Müller befindet sich seit 1991 in Gera. Müller hatte sich als Standort das ehemalige Lampengeschäft der HO in der Schloßstraße auserkoren. "Es sah von außen nicht sehr geräumig aus, doch dann fanden wir mehre Etagen, Innenhof und Nebengelass vor", erinnerte sich Reinhard Müller. Zunächst wurde nur renoviert und Regale bestückt, aber schon damals habe fest gestanden, an der Stelle einen Neubau zu errichten. Dass nun doch noch zehn Jahre daraus geworden sind, habe man damals nicht gedacht. Notwendig waren der Abriss des Stasi-Gefängnisses und des Palast-Theaters. Nun fügt sich das Müller-Kaufhaus, wie es geplant war, an die Amthor-Passage an.
Zwischendurch schien der Bau jedoch einmal still zu stehen. Es gab viele Diskussionen zum geplanten Abriss des Stasi-Gefängnisses. Heute freuen sich die 60 Mitarbeiter des Kaufhauses in Gera, dass sie einen so schönen Arbeitsplatz gefunden haben. Die Geraer Filiale ist eine von 345 in Deutschland, Slowenien, Österreich und Mallorca. Reinhard Müller findet den Geraer Standort hervorragend und hofft auf einen weiteren Schub für die Amthorpassage.

Von allen Seiten gab es zur Eröffnung lobende Worte. Bürgermeister Andreas Mitzenheim nahm den Dank an die Stadtverwaltung entgegen. Er gab das Lob an den Junior-Chef weiter, Müller habe bewiesen, dass es sich lohnt, in Gera zu investieren, sagte er und überreichte zur Begrüßung Brot und Salz. Die Kunden des ersten Tages indes wurden mit einem bunten Programm überrascht. Pantomime, Schnellzeichner, Bastelarbeiten im Legoland, Glücksrad und viele andere Überraschungen für groß und klein waren angesagt.

( 03.03.2001 )

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