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Preisträger für Geras Neue Mitte diskutieren mit Stadt-Vertretern

„Wir haben uns für Gera entschieden, weil die Brachfläche schon seit Jahrzehnten nicht benutzt werden konnte. Wir haben uns gefragt: Wie können wir mit kleinen Ideen etwas erreichen? Es war eine schöne Herausforderung und wir finden, der Ort bietet sehr viele Chancen“, so umschreibt Annelie Seemann vom Siegerteam aus Berlin Gründe, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Gemeinsam mit ihrem Mitstreiter Marc Torras Montfort aus Spanien findet sie die Bürgerbeteiligung und die Vorstellung aller Wettbewerbsbeiträge in einer Werkschau vor einem großen Publikum als eine fantastische Idee.
Friedemann Rentsch, der mit seinem fünfköpfigen Team aus Dresden für seinen Entwurf „Eine goldene Mitte für Gera“ eine lobende Erwähnung erhielt, findet es wichtig, dass es jetzt für alle Bürger der Stadt sichtbare erste Veränderungen an der Fläche geben sollte.
Die beteiligten Preisträger würden empfehlen, verschiedene Ideen der Entwürfe zusammenzufassen, grobe Wünsche aus der Bürgerbefragung einzubeziehen und mit einer ersten kleinen baulichen Maßnahme für das Grundstück zu starten. Als Beispiel nennt Annelie Seemann das Lichtsystem aus ihrem Entwurf „Kolonisierung der Stadtmitte“. Im Entwurf unterteilt das Team das Areal von 2.500 Quadratmetern in 13 virtuelle Baufelder, die einzeln oder gemeinsam betrachtet werden können. Die gesamte Fläche überzieht bei diesem Vorschlag ein einheitliches einfaches Beleuchtungssystem. In diesem Zusammenhang wäre es den Architekten wichtig, dass auch die Wünsche integriert werden, die umsetzbar sind.

( Wolfgang Hesse, 16.07.2016 )

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