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„Wir machen Gera europaweit bekannt”

Es scheint als würde in Gera ein  neuer Leuchtturm angeknipst: Bis 2019/2020 rund 325 neue Arbeitsplätze, 2,47 Millionen Euro Investvolumen, Bekanntheitsgrad bis weit über die deutschen Grenzen hinaus. Das zu den Fakten. 
Im Sommer diesen Jahres kaufte die IMAD Invest GmbH das ehemalige WEMA Direktionsgebäude in der Ferdinand-Porsche-Straße 1. 
„Nun ist die Standortsicherung abgeschlossen und wir können die IMAD Invest GmbH in die IMAD, Institut für medizinische Analyse und Diagnostik, überführen”, erklärt Diplom-Ingenieur Thomas Jauch, Generalbevollmächtigter der IMAD. „Diese Immobilie schrie förmlich danach gerettet zu werden. Wir wollen, dass das Haus in einem neuen Glanz erstrahlt und wollen es schnell mit Leben erfüllen. So soll zeitnah das Erdgeschoss als Gesundheits- und Therapiezentrum eröffnet werden, in dem mobile Therapeuten sich ihren Behandlungsraum zeitweise mieten und ihre Kunden empfangen können”, gibt Jauch einen Eindruck in die künftige Wirkungsstätte. 
Doch dies allein ist bei weitem nicht das Portfolio des zukunfts-
trächtigen Instituts. „Unser Team von technischen Ingenieuren und Medizinern hat sich über viele Jahre mit der Erforschung von Wechselwirkungsprozessen im menschlichen Körper, auf molekularer Ebene, beschäftigt. Dabei sprechen wir von menschlichen Zellen, von Proteinen, Aminosäuren und Genen. Unser Körper besteht aus 50 Billionen Zellen, die sich vereinbart haben, gemeinsam zu leben. Wenn es einer Zelle nicht gut geht, dann geht es dem Körper nicht gut. Unser Fokus ist die Zelle. Wir sorgen dafür, dass es der Zelle gut geht”, so Jauch. Mit einem eigens entwickelten Verfahren soll der menschliche Körper strukturiert auf Fehlfunktionen untersucht werden. Auf der Grundlage von Blutanalysen und einer speziellen Anamneseauswertung ermittele dieses Verfahren zunächst alle vorhandenen Störungen und Fehlfunktionen im Organismus. „Unter Hinzufügung der persönlichen und individuellen Parameter wie z.B. Krankengeschichte, Lebensumstände, Ernährungsgewohnheiten und den Umweltfaktoren des Patienten werden anschließend auf Basis dieser Gesamtdaten alle bekannten Krankheitsbilder und Krankheitsverläufe simuliert, um positive oder negative Treffer zu differenzieren”, erklärt er das Verfahren.
Es ist das Ziel von Jauch und seinem Team, die zellschädigenden Faktoren zu reduzieren, damit die Zelle wieder ihre biologisch vorgesehene Funktion – fehlerfrei und effektiv erfüllen kann. „Über spezielle Proteinsynthesen und gezielte Stimulation von Stoffwechselvorgängen kann die Zelle regeneriert werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit den Lebenszyklus der einzelnen Zelle zu verlängern”, macht er Mut auf ein gesünderes und vielleicht sogar längeres Leben. Für Gera könnte dabei Großes herausspringen. „Gera soll zentraler Standort für Kerneuropa werden”, spiegelt Jauch die Zukunft wieder.
Die IMAD versteht sich als Ansprechpartner für Patienten in Direktkonsultation oder als Dienstleister für kooperierende Ärzte und Kliniken sowie andere medizinische Einrichtungen. Sie stellen durch ihr speziell entwickeltes Verfahren tiefgreifende und detaillierteste Diagnosen zur Verfügung und bewerten im Rahmen einer Zweitmeinung beabsichtigte Therapien oder empfehlen eigene Indikationen.
Neben Diplom-Ingenieur Thomas Jauch steht der Generaldirektor Diplom-Ingenieur Uwe Ronneberger und Heilpraktikerin Anja Fuchs. „Wir drei sind die Quartiermeister. Wir haben die Voraussetzungen geschaffen und wollen bis Ende des Jahres unser Team auf 18 Mitarbeiter aufstocken. Bis 2019/2020 sollen dann ungefähr 325 weitere hochqualifizierte Fachkräfte in Gera eine Anstellung bei uns finden”, so Jauch.  Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn freut sich, dass sie ihre Liste der Neuansiedlungen und Expansionen um einen Punkt erweitern kann. „Ich freue mich, dass Sie sich für Gera entschieden haben. Das zeugt davon, dass wir gute Standortbedingungen aufweisen.”
Im Frühjahr 2014 hat die IMAD Invest GmbH zu einem Standortwettbewerb ausgerufen, an dem sich zwölf Städte aus Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt hätten beteiligen konnten. „Nur eine hat das Angebot abgelehnt. Wir haben die Städte gezielt ausgesucht und haben dabei auch auf die jeweilige Historie der Kommune Wert gelegt. Jeder hat sich so schön gemacht, wie er konnte”, erzählt Jauch. Viel habe letztlich für Gera gesprochen. Und dabei nicht zuletzt, dass Gera einst eine der reichsten Städte Deutschlands war und Ende des 19. Jahrhunderts rund 75 Prozent aller Beschäftigten in einer Fabrik eine Anstellung hatten, wobei der Durchschnitt im Deutschen Reich nur bei 35 Prozent lag. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass Gera wieder blüht und prosperiert”, blickt Jauch hoffnungsvoll und zuversichtlich in die Zukunft.  

( Fanny Zölsmann, 02.10.2015 )

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