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Mit Qualm und Farbe

Gera (NG/lw). Seit Montag herrscht auf dem Flugplatz reger Verkehr, was daran liegt, dass die Interessengemeinschaft „German Aerobatics“ hier die Deutschen Meisterschaften im Motorkunstflug durchführt. Noch bis zum heutigen Sonnabend wird unter den 28 Teilnehmern, die in den vier Kategorien Sportsman, Intermediate, Advanced und Unlimited starten, der neue Deutsche Meister gesucht. Wobei sich bei jeder Kategorie der Schwierigkeitsgrad, die Komplexität und auch die G-Belastung (vielfache Last, die auf Pilot wirkt) erhöhen. „Vier Durchgänge fließen in die Bewertung ein. Auf die ersten drei Durchgänge kann man sich mit Flügen vorbereiten, auf den vierten nicht. Hier bekommt man ein Blatt auf dem die Manöver, die zu zeigen sind, aufgeführt sind. Jetzt kann man sich nur auf dem Boden vorbereiten und die vorgegebenen Punkte immer wieder im Kopf durchgehen. Deshalb sieht man hier viele, die in der Ecke stehen und ganz verträumt komische Bewegungen machen“, erklärt Heintje Wyczisk aus Greiz, der selbst um die Meisterschaft mitkämpft, lachend zum Ablauf. Doch nicht nur darauf müssen die Piloten während ihrer Flüge achten. Fünf Schiedsrichter bewerten nicht nur die einzelnen Flugmanöver, sondern achten auch darauf, dass sich alles im vorgegebenen Raum der „Box“ abspielt. „Die Box ist ein Würfel mit einer Kantenlänge von 1.000 Meter. In diesem Bereich in der Luft spielt sich alles ab. Darauf müssen wir als Piloten achten, denn die Jury vergibt auch danach Punkte“, erklärt Wyczisk weiter. Höhepunkt wird am Sonnabend die „Final Free Style“ Flug Show. Hier wird es vor allem einige spektakuläre Manöver zu sehen geben, die an diesem Tag durch Qualm und Farbe noch besser zu sehen sein werden, verspricht der Veranstalter.

( vorstufe, 04.07.2015 )

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