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Schlagzeilen der Woche

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Viel um den heißen Brei geredet

18.20 Uhr – Sämtliche Würfel waren neu gefallen: Vorlagen ausgetauscht, TOPs verschoben und sogar ein für die Bürger unter den Nägeln brennendes Thema von der Tagesordnung genommen. Petra Metzner (DIE LINKE) beantragte die Rückverweisung des Schulnetzplanes der Stadt Gera an die Verwaltung mit der Begründung, „der uns jetzt vorliegende Inhalt mit uns eben vorgelegten Austauschunterlagen ist uns nicht bekannt, wir haben nicht einmal Zeit, diese zu lesen.” 
Während der Stadtratssitzung wurden den Mitgliedern neue Seiten vorgelegt, deren Inhalt nun vorsieht, die Schule Aga als Schulteil der Astrid-Lindgren-Schule in Langenberg weiterzubetreiben. Mehrheitlich wurde dem Antrag der Rückverweisung zugestimmt. 
Für Donnerstag, 28. Mai, wurde eine Sondersitzung zum Thema Schule Aga einberufen. Da diese nach Redaktionsschuss stattfand, lesen Sie in der kommenden Woche an dieser Stelle mehr zum Thema Schule Aga. Auf Seite 10 unserer Zeitung lesen Sie etwas zur Sondersitzung des Ortsteilrates Aga am Mittwoch dieser Woche.  
Haushalt 2015
„Vor einem viertel Jahr haben wir eine umfangreiche Debatte zum Haushalt eröffnet. Derweil konnte das Jahresfehl um 5,7 Millionen Euro verbessert werden. Die heutige zweite Lesung ist noch nicht beschlussfähig. Am 1. Juni werden wir eine endgültige Fassung vorlegen, die dann am 25. Juni zur Beschlussfassung in den Stadtrat eingereicht wird”, sprach Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Bürgermeister Kurt Dannenberg schloss sich mit der zweiten Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes  (HSK) 2013-2023 an. „Die Fortschreibung umfasst 125 Maßnahmen und ist das Fleisch des HSK, welches die Stadt kompassmäßig neu ausrichtet. Im Moment können wir keinen ausgeglichenen Haushalt im Ergebnisplan nachweisen.” Gründe hierfür lägen u.a. in nicht bzw. nicht fristgerecht umgesetzten Maßnahmen, Fehlbeträgen vorangegangener Haushaltsjahre sowie gestiegenen zahlungsunwirksamen Positionen, die den Ergebnisplan belasten.   
Der aktuelle Zeitplan der Stadtverwaltung sieht vor, nachdem die endgültige Fassung am 1. Juni den Fraktionen vorgelegt wird, diesen vom 8. bis 11. Juni in den Fachausschüssen zu beraten. Am 15. Juni folgt eine Sondersitzung des Haushalts- und Finanzausschusses (HFA), am 22. Juni eine Bereinigungslesung im HFA, um dann am 25. Juni im Stadtrat ein beschlussfähiges Papier für die dritte Lesung in den Händen halten zu können. 
Namensgebung 
Die Schulkonferenz der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera hat bei der Stadt Gera die Umbenennung ihrer Schule in „Staatliche Berufsbildende Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera Dr. Eduard Amthor“ beantragt. In einer umfangreichen Arbeit haben die Schüler eine Schulchronik erstellt und dabei die historischen Wurzeln der Schule herausgearbeitet. Diese liegen in der 1854 in Gera gegründeten „Amthorschen Handelschule”, die bereits zu jener Zeit den heutigen kaufmännischen berufsbildenden Schwerpunkt prägte. „Die Namensgebung soll an den bedeutenden Bürger der Stadt Gera, Dr. Eduard Amthor, erinnern, die geschichtlichen Ursprünge der Schule gegenwärtig erhalten und einen Beitrag zur Verbundenheit der Schüler, Lehrer und Bildungspartner mit der Bildungseinrichtung leisten”, mit diesen Worten begründete Sozialdezernentin Sandra Schöneich den Antrag und bat um Zustimmung. 

Gleiches galt für die Staatliche Regelschule 12, Erich-Mühsam-Straße. Auch hier beantragte die Schulkonferenz eine Umbenennung ihrer Schule in „Bieblacher Schule“. „Die Schule ist eine moderne, teilsanierte Einrichtung, die das Bild des Stadtteils mitprägt und sich in die Gesamtstruktur des Stadtteils einpasst. Aus diesem Grund kann die Schule dem Namen ‚Bieblacher Schule‘ Rechnung tragen”, so die Begründung. Beiden Anträgen wurde mehrheitlich zugestimmt. 

( Fanny Zölsmann, 30.05.2015 )

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