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Mit Pixel und Spatz ins Medienland

In dem Wort Spixel verbergen sich Spatz und Pixel. Spatz steht für das Deutsche Kinder-Medien-Festival Goldener Spatz und Pixel für das Pixel-Fernsehen des Offenen Kanals der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM). Und die Leiterinnen beider Einrichtungen, Margret Albers von der Deutsche Kindermedienstiftung und Ute Reinhöfer vom Offenen Kanal, waren es auch, die Spixel, ein Preis für Fernsehproduktionen von Kindern aus der Taufe gehoben haben.
„Als Leiterin des Pixel-Fernsehens, in dem Kinder und Jugendliche Programme selbst gestalten, erlebte ich die Begeisterung, wenn sie Beiträge produzierten und uns Erwachsenen einen unverstellten Einblick in ihre Lebenswirklichkeit boten. Einen Preis müsste es geben, der genau das honoriert”, erinnert sich Ute Reinhöfer an die Anfänge. Eine kleine Oscar-Verleihung schwebte ihr damals vor.
Inzwischen gibt es den Spixel seit zehn Jahren. Eingebettet in das Festival Goldener Spatz wird die Preisverleihung zu einem Erlebnis für alle Beteiligten gemacht. Wie bei einer Oscar-Verleihung gibt es Nominierte, die alle nach Gera eingeladen werden und erst zur Preisvergabe erfahren, wer der glückliche Sieger ist.
Seit 2007 ist Marina Stüwe vom Goldenen Spatz und für das Medienpädagogische Programm verantwortlich Mitglied der Jury, zu deren weiteren Mitglieder Vertreter der TLM, eines Senders, eines Animationsbereichs, der Medienpädagogik und seit 2014 der Heinz-Sielmann-Stiftung gehören. Denn seit dem vergangenen Jahr werden neben den Preisen für die Kategorien Spielfilm, Animation und Information/Dokumentation auch der kategorienübergreifende Preis für den besten Beitrag zum Thema Natur und Umwelt verliehen.
33 Preisträger konnten sich über einen Spixel freuen, weiß Marina Stüwe. Für alle sei der Tag während des Festivals mit Preisverleihung und anschließendem Empfang in Gera ein besonderes Erlebnis, ebenso, dass die Beiträge einem großem Publikum vorgestellt werden. Aber auch die Preise selbst, jeweils eine Reise an einen Drehort oder in ein Studio und dabei den Profis einen ganz Tag lang über die Schulter schauen, wird zum unvergesslichen Erlebnis.
500 Einreichungen von Gruppen und Einzelpersonen aus ganz Deutschland bewarben sich in den zehn Jahren um den Spixel. Die Themen reichen von Abenteuer, Krimis, Gauner- und Ganovengeschichten bis zu Geschichten aus der eigenen Lebensumwelt wie Familie, Schule, Ausgrenzung und Mobbing. In den letzten Jahren sei jedoch bei der Themenauswahl eine Veränderung festzustellen, bemerkte Marina Stüwe. Die neue Medienwelt und Supertechnik halten Einzug. 
In diesem Jahr hatte die Jury 49 Beiträge aus zwölf Bundesländern zu bewerten. Die Preisverleihung – Gäste sind willkommen – findet während des Festivals am 2. Juni, 17 Uhr, im UCI Gera statt. Am 3. Juni, 9 Uhr, werden alle nominierten  Filme in zwei öffentlichen Kinovorstellungen, wobei die jungen Fernsehmacher selbst im Kino dabei sind und Fragen beantworten werden, präsentiert.
„Es ist ein Wettbewerb, der Spaß macht und nur Gewinner kennt”,  davon ist Ute Reinhöfer felsenfest überzeugt, „denn wer gelernt hat, wie Medien funktionieren, wird sie nutzen, um den Dingen auf den Grund zu gehen, und kann sich im virtuellen wie im wirklichen Leben besser orientieren”.

( Helga Schubert, 30.05.2015 )

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