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Millionen-Investitionen für schöneres Wohnen in Lusan

Etwas Wohnenswertes zu schaffen hatte sich die Wohnungsbaugenossenschaft Union vorgenommen. Vorstandsvorsitzender Volker Künstler freut sich, mit der offiziellen Übergabe der Birkenstraße 2 bis 24 diesem Ziel näher gerückt zu sein. Für die Union war dies das größte Bauvorhaben seit 1990. 11,6 Millionen Mark, davon neun Millionen Mark geförderte Investition, steckte die Genossenschaft in die Komplexmodernisierung der Birkenstraße 2 bis 24. Volker Künstler dankte dem Land Thüringen und der Stadt Gera für die Unterstützung. "Wir wollen, daß sich die Menschen hier wohlfühlen", hofft er. Dafür legte das Architekturbüro Euen, Wolf + Winter GmbH 31 Grundrissvarianten vor. 25 davon wurden nach Mieterwunsch verwirklicht. Die sechsgeschossigen Plattenbauten aus dem Jahr 1975, die damals sicher begehrenswerte Wohnungen für viele Geraer und auch Zugezogene boten, hatten über die Jahrzehnte längst an Attraktivität verloren. Heute sind die Wohnblöcke nicht mehr wiederzuerkennen. An allen zwölf Eingängen wurden Aufzüge angebaut. Großen Gefallen bei den Mieter finden auch die Balkons, die auf rund fünf Quadratmeter vergrößert wurden. Die Einraumwohnungen an den Eingängen der Nr. 2 und Nr. 14 erhielten neue und verglaste Balkons, verglast wurden auch die Balkons in den Erdgeschosswohnungen.
Zur Komplexmodernisierung gehörten das Erneuern der Sanitärleitungen in den Häusern, der Heizungen, der Elektroinstallationen und der Umbau der Bäder. Die Bauausführung erfolgte hauptsächlich durch die Firma HOLEB aus Berga.
Volker Künstler erinnerte an weitere umfangreiche Vorhaben der Union, die die Komplexmodernisierung der Eiselstraße 115 bis 125. Hier entstanden 72 Wohnungen, wobei in der Eiselstraße 115 barrierefreie Wohnungen für ältere und behinderte Bürger geschaffen wurden. Neue Wohnungs- und Haus-türen sowie neue Fenster setzte die Genossenschaft in 120 Wohnungen der Otto-Worms-Straße 2 bis 24 ein.

Als Vorhaben für dieses Jahr nannte der Vorstandsvorsitzende den Bau von 20 barrierefreien Wohnungen in der Schenkendorfstraße. Hier soll auch eine neue große Begegnungsstätte für den Verein Nachbarn Selbst-Hilfe in der Union errichtet werden, versprach er.

Zur offiziellen Bauübergabe überreichte Karl-Heinz Euen vom Architekturbüro einen Scheck über 2000 Mark und Dr. Hans-Ullrich Wittig von der Firma Holeb einen Scheck in Höhe von 5000 Mark, die die gemeinnützige Tätigkeit des Vereins zur Förderung des Nachbarschafts- und Selbsthilfegedankens in der Wohnungsbaugenossenschaft unterstützen sollen.

( 06.01.2001 )

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