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1.260 Geraer haben ihre Meinung kundgetan

Erfolgreich hat die Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligungshaushalt ihre zweite Umfrage beendet. 1.260 Geraer haben ihre Meinung zu Papier gebracht oder online ihre Kreuzchen gesetzt. „Nachdem wir im November mit den Planungen und dem Ausarbeiten des Fragebogens begonnen hatten, führten wir vom 9. bis 30. April unsere nunmehr zweite Umfrage durch”, fasst Sabine Michalczak zusammen. Gemeinsam mit Heinz Klotz und drei weiteren Mitgliedern der Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligungshaushalt gehörten sie der Redaktionsgruppe an, die federführend die Durchführung der Umfrage übernommen haben. „Wir haben einen Fragekatalog erarbeitet, den wir dann gemeinsam in der AG besprochen und auf den Punkt gebracht haben”, so Heinz Klotz.

Es ist das Anliegen der AG Bürgerbeteiligungshaushalt, die Meinungen der Bürger zu bündeln, ihnen eine Plattform zu bieten, sich kritisch als auch positiv zur Stadt zu äußern und gemeinsam Wege für Verbesserungen und Ideen zu finden. 2013 hat die AG erstmals eine Umfrage durchgeführt, mit einer Rücklaufquote von 1.381. „Damals hatten wir die Umfrage als Einleger im Geraer Wochenmagazin an alle Haushalte verteilt. In diesem Jahr haben wir 2.500 Fragebogen an 29 Stellen innerhalb der Stadt verteilt. Im Globus und im H35 waren wir täglich abwechselnd persönlich anzutreffen und haben die Bürger angesprochen und sie motiviert ihre Gedanken zu Papier zu bringen”, erzählt Klotz. 14 Fragen galt es zu beantworten. Neben Fragen zur Attraktivität der Stadt, Transparenz und Informationsmöglichkeiten stand auch die finanzielle Situation der Stadt und damit verbunden mögliche Einsparpotentiale auf der Agenda. Auch wenn sich Michalczak und Klotz noch nicht in die Karten gucken ließen, so viel sei verraten: Während bei der Online-Auswertung „Arcaden” als Antwort auf die Frage „Welche Einrichtungen sind Ihrer Meinung nach ein Magnet mit hoher Anziehungskraft für die Stadt und das Umfeld” folgte, war es in Papierform das Theater. „Mit rund 45 Prozent waren die 14- bis 24Jährigen die stärkste Altersgruppe in der Online-Umfrage. Mit rund 46 Prozent waren die 41- bis 60Jährigen in der Papierform vertreten.

Eine erste umfangreiche Auswertung der Umfrage ist für den nächsten regulären Stadtrat am 21. Mai geplant. Bis dahin hat die Redaktionsgruppe noch alle Hände voll zutun. „Zwei Fragen waren offene Fragen, bei denen die Meinung zur Wirtschaftsförderung und zu Einsparmöglichkeiten gefragt war”, führt Michalczak aus und betont, dass nunmehr 500 Freitexte auszuwerten seien. In der nächsten Sitzung der AG Bürgerbeteiligungshaushalt werden sie ebenfalls eine erste Zusammenfassung der Umfrage geben. Diese findet am Dienstag, 12. Mai, 17.30 Uhr, im Rathauszimmer 107 statt.

Finanzielle Unterstützung zur Durchführung der Umfrage gab es von Seiten der Fraktion die „Bürgerschaft Gera“, Mike Huster, Gabriele Meyer und Carsten Herrmann, Jana Höfer, SPD-Fraktion und der KIC consult GmbH, in persona Andreas Nachtigall.  

( Fanny Zölsmann, 09.05.2015 )

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