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Perle in Gera erhalten und ausbauen

In den vergangenen Tagen bekamen die Christliche Schule und der dazugehörige Förderverein gleich zwei gute Nachrichten übermittelt. „Wir hatten einen Termin mit Vertretern der Stadtverwaltung in der ehemaligen Berufsschule Technik, welche sich in der Franz-Mehring-Straße befindet. Bei dem Vor-Ort-Termin haben wir die Zusage bekommen, dass wir die Schule ab dem kommenden Schuljahr nutzen können“, erzählt der Vorsitzende des Fördervereins der Christlichen Schule, Thomas Hartmann, freudig. Als erstes wird man eine Teilmietung des Komplexes anstreben, doch wenn die Schule weiter wächst soll in den kommenden Jahren eine komplette Übernahme stattfinden, so dass man dann auch sanieren oder teilweise neu bauen kann. Eine gute Nachricht, da so wieder ein Gebäude vom Leerstand und Verfall verschont bleibt und die Schule für die Zukunft keine Platzprobleme mehr hat. „Wir sind ja mit Beginn des laufenden Schuljahres mit 13 Kindern in der ersten Klasse gestartet. Auch für das neue Schuljahr haben wir wieder zahlreiche Anmeldungen, so dass im dann neu gemieteten Haus über 20 Kinder der ersten und zweiten Klasse unterrichtet werden“, so Hartmann weiter.
Somit stehen dem Haus viele Aufgaben zur Bewältigung ins Haus, wobei gerade die finanzielle Seite eine große Rolle dabei spielt, denn die freie Schule muss sich in den ersten drei Jahren beweisen und in dieser Zeit ohne staatliche Fördermittel auskommen. „Derzeitig sind zehn Pädagogen und Erzieher für die Kinder da, wobei einige als Festangestellte und einige als Honorarkräfte tätig sind. Ich denke, dass wir auch im kommenden Schuljahr damit auskommen werden, uns aber bewusst ist, dass wir mehr Pädagogen brauchen, da ja weitere Klassen hinzukommen werden“, so die Schulleiterin Nicole Scheffel-Türpisch. Doch nicht nur Personalkosten müssen gedeckt werden, sondern auch Unterrichtsmittel und der bevorstehende Umzug bringen Kosten mit sich. So ist es ganz gut, dass der Kirchenkreis Gera im vergangenen Jahr 20.000 Euro Zuschuss bewilligt hat und jetzt fast Zeitgleich mit der Nachricht zum Schulgebäude einen Zuschuss in Höhe von 65.000 Euro an die Verantwortlichen überreichen konnte. „Der jetzige Zuschuss wird zum größten Teil zur Deckung der Personalkosten verwendet. Wir freuen uns über die Spende und das damit eingehende Vertrauen in die Arbeit unserer Pädagogen und unseres Vereins“, so Hartmann als er den Bescheid überreicht bekommt.  „Die Mittel kommen aus dem Haushalt der Kirche durch eingenommene Kirchensteuern. Die Kreissynode hat den Zuschuss beschlossen und ich freue mich, dass ein solches Projekt von uns gefördert wird. Für die Schule sind die ersten drei Jahre eine lange Dürrezeit, die überwunden werden muss. Es gibt nur noch wenige Idealisten, die ein solches Projekt ins Leben rufen. Vor allem wenn man weiß, dass es erst einmal keine Gelder von staatlicher Seite gibt. Dies muss gewürdigt werden und außerdem wollen wir diese Perle in Gera erhalten und ausbauen“, so Superintendent Andreas Görbert bei der Übergabe des Bescheides. Für diese Jahr kündigte er zudem noch einen weiteren Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro an, der zur freien Verwendung genutzt werden kann und somit den Schülern zugutekommt, wie Thomas Hartmann versichert.


( Lars Werner, 07.03.2015 )

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