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Werner Grabowsky - Sieger beim Landeswettbewerb

Pünktlich am 24. Dezember erreichte Werner Grabowsky ein kleines Päckchen. Der Inhalt: Eine Spiegelreflexkamera. Der Grund: Erster Preis bei der Fotoaktion „Zuhause.Heimat.Thüringen“ (wir berichteten). „Hätte ich mich nicht selbst nach dem Einsendeschluss am 30. November im Internet schlau gemacht, hätte ich gar nicht gewusst, dass es weder bereits eine Auslobung der Gewinner gab noch das ich einer der Preisträger bin”, erzählt er etwas enttäuscht aber dennoch glücklich, dass er sogar den ersten Preis gewonnen hat.

Insgesamt reichte er 27 Objekte mit insgesamt rund 100 Fotos ein. Angefangen bei der Umgestaltung Reichstraße über die ehemalige Kaserne Gera - heute Reußpark bis hin zur Wasserkunst und dem Steinweg. „Seit der Wende begleite ich die Umgestaltung meiner Heimat und halte sie in Zelluloid fest”, erklärt er. Doch nicht erst seit 1990 fotografiert er. Eine ebenfalls sehr umfangreiche Dokumentation in schwarz/weiß kann er aus der DDR-Zeit nachweisen und „zahlreiche Bilder aus der Vogelperspektive. Das letzte Mal bin ich im vergangenen Jahr am 31. Oktober geflogen. Mit dem Ziel die Tangente insbesondere die Ochsenbrücke festzuhalten”, erzählt Grabowsky weiter.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der friedlichen Revolution rief das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr zu dem Fotowettbewerb „Zuhause.Heimat.Thüringen“ auf. Insgesamt reichten die Teilnehmer rund 6.000 Fotos aus ganz Thüringen ein. Die zahlreichen Bilder aus der Wendezeit und von heute zeigen, wie stark sich Städte und Gemeinden verwandelt haben. Das Portal wird auch weiterhin allen Interessierten zur Verfügung stehen. Hier können die Fotos betrachtet werden und zugleich ist es möglich, weitere Bilder hochzuladen. Die Bürger können damit weiter dokumentieren, wie ihre Heimat früher aussah und wie sie jetzt aussieht.

Neben seinem Eifer bei diesem Fotowettbewerb mitzuwirken, engagiert er sich in der Fotogruppe Bieblach, die sich vor gut einem halben Jahr gründete. Eines ihrer ersten Projekte, die Gruppe zählt aktuell sieben Leute, ist der neue Kalender der Wohnungsgenossenschaft Elstertal. „Fünf Bilder sind von uns dabei”, freut sich die Leiterin Gabriele Keussen.

Vierzehntägig treffen sich die Amateurfotografen und tauschen ihre Gedanken rund um das Thema Foto aus. „Am 12. März wollen wir unsere Arbeit im Rahmen des Bürgergremiums vorstellen. Im April ist eine erste Ausstellung im Stadtteilbüro geplant. Dafür sind wir aktuell in der Themenfindung und Sichtung unserer Bilder”, zählt sie zwei bevorstehende Projekte auf. Doch damit sind die Vorhaben der rüstigen Rentner noch lange nicht umrissen. „Im April/Mai wollen wir eine Ausfahrt in das ehemalige Wismutgebiet mit Schmirchauer Höhe und im Frühherbst zur Landesgartenschau nach Schmalkalden unternehmen”, führt sie weiter aus. 

( Fanny Zölsmann, 21.02.2015 )

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